Am 28. August 1915 fiel ein Meteorit vom Himmel auf die Wiese des Lanzenkirchner Matthias Flickentanz.
LANZENKIRCHEN. Das Ereignis war für die lokale Bevölkerung sensationell, die ursprünglich einen Angriff aus Ungarn vermutete. Der Feuerball war bis in das heutige Tschechien und Ungarn sichtbar, sogar bis nach Vorarlberg. Am Tag nach dem Einschlag entdeckte Matthias Flickentanz den Meteor auf seiner Wiese in der Nähe des Schleinzer Kreuzes. Kurz darauf wurde ein kleinerer Meteor in Frohsdorf gefunden, der möglicherweise zeitgleich eingefallen ist. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Naturhistorischen Museum ausgestellt
Flickentanz stellte zunächst den Meteor der lokalen Schule als Ausstellungsobjekt zur Verfügung, bevor er ihn an das Naturhistorische Museum (NHM) verkaufte. Dort wird der Stein bis heute ausgestellt. „Es freut uns besonders, dass wir Frau Dr. Andrea Patzer vom NHM dazu gewinnen konnten, einen Fachbeitrag dazu zu verfassen, dieser ist separat angehängt“, sagte Bürgermeister Bernhard Karnthaler.
Am 30. August war im Rahmen des Kleinen Genussmarktes eine Sternenwand mit einer Nachbildung des Meteors aufgebaut, an der sich die Besucher fotografieren lassen konnten.


