Zwischen dem Gemeindebau in der Hofmannsthalgasse und dem Sportplatz des Rennweger SV verlief bis Mitte Juli ein asphaltierter Weg. Eine Entsiegelung und anschließende Begrünung hätten den Asphalt mit einem Grasteppich ersetzen sollen. Stattdessen zeigt sich eine trockene Stauwüste. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/LANDSTRASSE. Vor rund einem Monat wurde zwischen dem Gemeindebau in der Hofmannsthalgasse und dem Sportplatz des Rennweger SV der Asphalt aufgerissen. Auf dem dort verlaufenden „Schleichweg“ kommt man eigentlich bequem vom Sportgelände zu den Gemeindebauwohnungen.
Nun sollte der Weg entsiegelt und stattdessen mit einer Rasenfläche begrünt werden. Dafür wurde direkt im Anschluss an die Entsiegelung mit der Ansaat begonnen und der Weg abgesperrt. Ende August zeigt ein Lokalaugenschein allerdings alles andere als einen neuen Grünstreifen. Stattdessen präsentiert sich der Weg staubig, trocken und mit wenig Grün.
Erneute Ansaat im Herbst
Für FPÖ-Klubobmann Werner Grebner, der auf den Missstand aufmerksam machte, zeigt sich in der Hofmannsthalgasse ein „Schildbürgerstreich“. Trotz Absperrung scheinen die Bewohnerinnen und Bewohner den Weg weiterhin genutzt zu haben. Dadurch konnte der „Rasen im frühen Entwicklungsstadium“ laut der MA42 – Wiener Stadtgärten nicht anwachsen.
Die FPÖ will bei der kommenden Bezirksvertretungssitzung die Geschichte durch eine Anfrage weiter aufklären. Währenddessen plant die MA42, den Vorgang zu wiederholen. „Die Wiener Stadtgärten werden die kahlen Stellen im Herbst nachsähen und die Absperrung verstärken“, erklärt eine Sprecherin. Inwiefern sich die Absperrung im Vergleich zum ersten Versuch verändern soll, blieb von den Wiener Stadtgärten unbeantwortet.


