In Spittal rückt das Wildgericht in der Herbstsaison wieder stärker in den Mittelpunkt. Der Artikel beschreibt, wie sich Jagd, regionale Küche und die Nachfrage nach heimischem Wildbret im Bezirk verändern.
Die Wildsaison beginnt demnach im Herbst, wenn die Temperaturen sinken. Zwischen September und Dezember werde der Großteil des Wildes erlegt, heißt es in dem Beitrag.
Laut Bezirksjägermeister Christian Angerer wurden im Bezirk Spittal im Jahr 2025 rund 150.000 Kilogramm Wildfleisch aus Reh-, Gams- und Rotwild erzeugt. Er sagt außerdem, dass heute mehr Schalenwild erlegt werde als früher, während die Erlegungszahlen etwa bei Hasen oder Enten zurückgingen.
Angerer betont den Nutzen des erlegten Tieres vollständig. „Das Wildbret ist die wichtigste Trophäe“, sagt er. Auch die Nachfrage nach regionalem Wildbret sei hoch und steige weiter.
Für Elisabeth und Michael Berndl gehört Wild, besonders Rotwild, fest zur Küche der Region. Der klassische Wildragout bleibe ein zeitloser Favorit und werde im Lindenhof ganzjährig angeboten.
Im Artikel heißt es zudem, dass sich auf vielen Speisekarten vor allem Hirsch und Reh finden, während Gerichte wie Hasengulasch oder Entenbrust seltener geworden seien. Die Berndls empfehlen Wildragout auch jenen, die Wild zum ersten Mal probieren.


