In der Schobergruppe ist eine Polizei-Suchaktion ausgelöst worden, nachdem drei Jugendliche auf einer mehrtägigen Wanderung nicht erreichbar waren. Die drei wurden später unverletzt gefunden.
Bei den Jugendlichen handelt es sich nach Angaben der Polizei um zwei deutsche Staatsangehörige und einen ungarischen Staatsangehörigen im Alter von 17 und 18 Jahren. Sie waren mit dem Zug aus Deutschland nach Lienz gereist, um eine mehrtägige Tour in der Schobergruppe zu unternehmen.
Am 21. Oktober wanderten sie von der Wangenitzseehütte in Richtung Petzeck. Laut Polizei brachen sie die Tour wegen sich verschlechternder Wetterbedingungen ab.
Am Abend des 22. Oktober versuchten Angehörige mehrfach vergeblich, die Jugendlichen zu erreichen. Daraufhin wurde eine Vermisstenanzeige erstattet, weil ein Unfall befürchtet wurde, so die Polizei.
Unmittelbar danach wurde ein Suchflug mit dem Polizeihubschrauber Libelle von der Flugeinsatzstelle Klagenfurt gestartet. Auch ein Alpinpolizist der Alpinen Einsatzgruppe Spittal an der Drau sowie die Bergrettung Heiligenblut waren beteiligt oder in Bereitschaft.
Die Jugendlichen wurden schließlich in einer Hütte angetroffen. Die Polizei teilte mit, dass sie wegen fehlender Netzabdeckung nicht selbst Kontakt aufnehmen konnten. Sie seien anschließend selbstständig und unverletzt ins Tal abgestiegen.
Laut Polizei hatten die drei ihre Angehörigen bereits über den Abbruch der Tour und den geplanten Abstieg informiert.


