Villach wandelt ehemalige Schule in St. Martin in zwölf geförderte Mietwohnungen um

Oktober 9, 2026 08:51
Architectural rendering of a renovated residential building with balconies and a large tree in front.

In St. Martin in Villach wird eine frühere Schule in ein Wohngebäude umgewandelt. Das Unternehmen meine heimat errichtet dort zwölf geförderte Mietwohnungen, die Anfang 2028 bezugsfertig sein sollen.

Das Gebäude war zuletzt als Haus der künstlerischen Begegnung bekannt. Mit dem Projekt wird bestehende Bausubstanz genutzt, statt neue Fläche zu versiegeln.

Nach Angaben aus dem Projekt ist es das jüngste Vorhaben einer Wohnbau-Offensive, die Villach in einem ersten Schritt 300 zusätzliche geförderte Wohnungen bringen soll. In Vassach werden in den kommenden Tagen bereits 48 Einheiten bezogen.

Bürgermeister Günther Albel verwies auf die Bedeutung günstiger Mieten für die Stadt. „Villachs Stadtpolitik weiß, wie wichtig möglichst günstige Mieten sind“, sagte er. Außerdem habe man beim Land Kärnten um größere Kontingente an geförderten Wohnungen gekämpft – „mit Erfolg“.

Albel nannte neben Vassach auch Projekte in St. Magdalen, Maria Gail, Neue Heimat, St. Martin und Völkendorf. Bei den Stadtentwicklungsprojekten am Westbahnhof und im NikolaiQuartier sollen weitere geförderte Wohnungen folgen.

Wohnungsstadtrat Erwin Baumann bezeichnete leistbares Wohnen als eine der zentralen Herausforderungen der Stadt. Helmut Kusternik, Vorstandsvorsitzender von meine heimat, sagte: „Aus einer alten Schule werden bei uns 12 Wohnungen. Die beste Fläche für neuen Wohnraum ist jene, die bereits bebaut ist.“

Er ergänzte, jede Wohnung an diesem Standort komme ohne neu versiegelte Fläche aus.

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