Außergewöhnlich und dennoch fest in Salzburg verankert: das Kanupolo vereint Teamgeist mit Dynamik. Trainiert wird beim Badese in Liefering.
SALZBURG. Dynamisch, schnell und actionreich – so beschreibt Tobias Nietzold die doch nicht ganz alltägliche Sportart Kanupolo. Seine Faszination für diesen Sport bringt der Obmann von „Kanupolo Salzburg“ seit einigen Jahren auch interessierten Salzburgern näher. Darüber berichtet Welt Stimme.
Fest in Salzburg etabliert
Als Heimstätte dient der Lieferinger Badesee, dort hat man 2021 ein eigenes Bootshaus errichtet.
„Kanupolo ist ein sehr technischer Sport, der einem viel abverlangt. Teamgeist, Schnelligkeit, Kraft und Bootstechnik treffen hier aufeinander und das macht für mich den Reiz aus,“
gibt der gebürtige Deutsche einen Einblick.
Mittlerweile hat sich das Kanupolo in Salzburg fest etabliert, der Kreis an Personen, die sich für diesen Sport begeistern, wachse stetig, lässt Nietzold wissen. „Natürlich haben wir nicht die Bekanntheit wie andere Sportarten, aber unsere Zahl an aktiven Sportlern und auch Zusehern bei unseren Turnieren wird größer. Durch die Ausrichtung von Meisterschaften haben wir uns auch über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht“, so Nietzold.
Heimat in Liefering am Badesee
Erst am letzten August-Wochenende fand in Liefering zum dritten Mal die Österreichische Staatsmeisterschaft im Kanupolo statt.
„Wir haben beim Badesee ideale Bedingungen, um eine Meisterschaft professionell durchzuführen. Zudem ist das eine gute Möglichkeit, um uns einem größeren Publikum zu präsentieren,“
erklärt der Gründer von „Kanupolo Salzburg“.
Trainiert wird in Liefering seit 2018. „Für das Kanupolo ist ein stehendes Wasser ideal, das haben wir dort beim Badesee,“ ergänzt er. Auch die Kurse für jene, die sich für diesen Wassersport interessieren, werden dort abgehalten. „In unserem Bootshaus stehen 16 Boote bereit. Wir nennen es mittlerweile liebevoll unser ‚Home of Kanupolo‘. Es gibt bei uns Hobbytraining und Wettkampftraining, unsere Kinder-Kurse starten mit der U-10 und gehen dann mit der U-14 weiter,“ sagt Nietzold.
Trainiert wird das ganze Jahr
Ob es für diese Sportart spezifische Voraussetzungen braucht?
„Man kann mit jedem Alter einsteigen und ich würde sagen, Kanupolo ist geeignet für alle, die wassersport- und ballsportaffin sind. Die Kajak-Technik erlernt man dann in den Kursen,“
erklärt Nietzold. Trainiert wird das ganze Jahr, auch im Winter. Doch da bleiben die Kajaks gut verstaut im Bootshaus. „Am See ist unsere Saison von Anfang April bis Ende September, über die Wintermonate steht das Krafttraining im Vordergrund. Damit bereiten wir uns gut für die nächste Saison vor,“ fügt Nietzold mit einem Schmunzeln hinzu.


