Links plant Umgestaltung des Donaukanals zum Erfrischungshotspot in Wien

August 28, 2026 13:23
Links plant Umgestaltung des Donaukanals zum Erfrischungshotspot in Wien

Schwimmaktion im Donaukanal für mehr Zugänglichkeit

Die Wiener Kleinpartei Links hat am Donnerstagnachmittag eine Schwimmaktion im Donaukanal veranstaltet, um das Schwimmen in diesem Gewässer populär zu machen. Etwa 70 Mitglieder und Unterstützer, darunter Bezirksräte, nahmen daran teil.

Bei sommerlichen Temperaturen von 30 Grad versammelten sich die Teilnehmenden in Badehosen und mit auffälligen Schwimmbojen an der Friedensbrücke. Die Aktion zielt darauf ab, Schwimmen im Donaukanal als Freizeitaktivität attraktiver zu gestalten. Gemeinsam schwamm die Gruppe von der Friedensbrücke bis zum Otto-Wagner-Haus, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Kanal ein Ort zur Erholung und Freizeitgestaltung sein kann.

Die Bezirksrätin von Alsergrund, Heide Hammer, betonte die Notwendigkeit, die bereits vorhandenen Infrastruktur zu verbessern. Sie forderte die Stadt Wien dazu auf, sicherere Ein- und Ausstiegsstellen sowie kostenfreie Duschen am Kanal einzurichten und regelmäßige Wasserqualitätskontrollen durchzuführen. Auch andere Bezirksratsmitglieder schlossen sich dieser Aufforderung an, um die Zugänglichkeit des Donaukanals zu erhöhen.

Die Aktion entstammte ursprünglich dem „Schwimmverein Donaukanal“, der 2020 gegründet wurde. Ein weiteres Ziel von Links ist die Förderung der Sicherheit im Wasser, wodurch das Schwimmen für mehr Wienerinnen und Wiener eine einfache Möglichkeit zur Erfrischung in den heißen Sommermonaten werden soll.

Einordnung

Mit der Initiative möchte Links die Nutzung des Donaukanals erweitern und sicherer gestalten. Diese Maßnahmen könnten dazu führen, dass das Schwimmen im Kanal zur normativen Freizeitbeschäftigung wird, und die Stadt daran erinnern, bestehende Freizeitmöglichkeiten auszubauen und zu fördern.

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