Umweltbundesamt zieht in neuen Standort in Landstraße ein

August 26, 2026 10:33
Umweltbundesamt zieht in neuen Standort in Landstraße ein

Umweltbundesamt zieht in neuen Sitz in Wien

Das Umweltbundesamt (UBA) hat seinen neuen Sitz in der Landstraße bezogen. In einem revitalisierten Betonkomplex werden zwei Stockwerke mit Büroflächen sowie ein Labor belegt. 70 der insgesamt rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen für den Umzug den Donaukanal.

Der große Betonkomplex an der Erdberger Lände steht seit den 1980er Jahren und wurde im Rahmen einer Revitalisierung für neue Mieterinnen und Mieter attraktiv gemacht. Das UBA hat sich entschieden, in der Drorygasse 1 seinen neuen Sitz zu eröffnen, wobei die offizielle Änderung der Unternehmensadresse am Dienstag, dem 1. September, im Firmenbuch eingetragen wird.

Bereits seit 2017 gab es Gespräche über einen Umzug des Amts, damals war ein Standort in Niederösterreich im Gespräch. Die Pläne wurden jedoch im Sommer 2023 unter der neuen Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) verworfen, und man begann, in Wien nach einer neuen Bleibe zu suchen.

Die Umsiedlung erfolgte von den vier alten Standorten am Alsergrund und in der Brigittenau zur Erdberger Lände. Da die alten Arbeitsstätten und der neue Sitz am Donaukanal liegen, wählten einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine umweltfreundliche Umzugsmethode: 70 erfahrene Schwimmerinnen und Schwimmer ließen sich mit Schwimmbojen und -reifen von der Donau zu ihrem neuen Standort treiben. Die Aktion wurde von verschiedenen Organisationen unterstützt, darunter der Schwimmverein Donaukanal und die Wasserrettung.

Im revitalisierten Betongebäude des ehemaligen Gaswerks hat das UBA nun zwei Stockwerke und ein Labor zur Verfügung. UBA-Geschäftsführerin Hildegard „Gitsch“ Aichberger hebt die nachhaltige Renovierung und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr hervor. Mit nahezu 700 Expertinnen und Experten unter einem Dach sollen Umweltthemen künftig aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert werden, um tragfähige Ergebnisse zu erzielen.

Einordnung

Der Umzug des Umweltbundesamts in den neuen Sitz an der Erdberger Lände führt zu einer zentralisierten Arbeitsumgebung für alle Mitarbeitenden. Diese Veränderung wird die Effizienz der Arbeitsabläufe steigern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern, was für die Bearbeitung komplexer Umweltfragen von hoher Relevanz ist.

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