Die Bezirkshauptmannschaft Horn hat bei einem Sicherheitsforum zum Katastrophenschutz Maßnahmen vorgestellt, mit denen der Bezirk für Blackouts, Waldbrände und Extremwetter besser gerüstet sein soll. Ziel ist es, im Ernstfall keine wertvolle Zeit zu verlieren.
Bei dem Treffen sprachen Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Einsatzorganisationen und kritischer Infrastruktur darüber, wie die Bevölkerung bestmöglich geschützt werden kann. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungsorganisationen und Bundesheer sowie die laufende Aktualisierung und regelmäßige Übung von Notfallplänen.
„Ob Blackout, Waldbrand oder Extremwetter – der Bezirk Horn will für den Ernstfall gewappnet sein.“ Ein wichtiger Baustein dabei ist der 2026 erarbeitete Einsatzplan zur Waldbrandbekämpfung, den Forsttechniker und Feuerwehrleute präsentierten.
Der Plan soll schnellere Erstmaßnahmen ermöglichen, die Wasserversorgung für Einsätze in Waldgebieten sichern und die Abstimmung durch einheitliches Kartenmaterial verbessern. Das Sicherheitsforum diente zugleich als Austausch über praktische Probleme aus den Gemeinden und mögliche Lösungen mit Expertinnen und Experten.
Auch die Vorbereitung auf einen Blackout war Thema. Das Landesklinikum Horn stellte dabei seine umfangreichen Vorkehrungen vor; nach Angaben des Artikels soll detaillierte Krisenplanung den Betrieb des Krankenhauses auch in Katastrophensituationen aufrechterhalten.
Für die BOS-Funksendemasten im Bezirk ist zudem eine Notstromversorgung vorgesehen, damit der Funkbetrieb auch bei einem längeren Stromausfall aufrechterhalten werden kann.


