Im Bezirk Neunkirchen wirbt ein lokaler Bericht für ehrenamtliche Mitarbeit bei den NÖ Senioren und beim Mahlzeitendienst Essen auf Rädern. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Menschen für solche Aufgaben mitbringen sollten und wie wichtig freiwilliges Engagement vor Ort bleibt.
Christine Vorauer, Obfrau-Bezirksobfrau der NÖ Senioren in Neunkirchen, nennt dafür vor allem drei Grundlagen: „Ein offenes Ohr, Geduld und Empathie“. Ältere Menschen schätzten es besonders, wenn ihnen auf Augenhöhe begegnet werde und echtes Interesse an ihren Lebensgeschichten vorhanden sei.
Vorauer beschreibt die Aufgabe nicht als starre Verpflichtung, sondern als lebendige Form des Mitwirkens. Ihr Satz dazu fällt knapp aus: „Es braucht keine Superkräfte, sondern Herzblut.“
Bei den NÖ Senioren reicht das Angebot von klassischen Wanderungen über gemeinsames Singen bis zu einem Smartphone-Workshop und „Gedächtnistraining durch modernes Gaming“. Interessierte sollen laut Bericht einfach beim nächsten Seniorencafé vorbeischauen.
Auch Essen auf Rädern in Neunkirchen stützt sich seit 1978 auf Freiwillige. Der Dienst wird dort von rund 30 engagierten Helfern getragen.
Heribert Dreitler, der seit 2017 dabei ist, zählt nach eigenen Angaben zu den langjährigen Helfern. Er sagt, er sei als rüstiger, sportlicher Pensionist im Einsatz, weil ihm die Aufgabe Spaß mache und er den sozialen Kontakt weiter pflegen wolle.
Nach Angaben von Susanne Kohn aus der Pressestelle der Stadtgemeinde Neunkirchen werden derzeit im Schnitt rund 80 Essen pro Tag ausgeliefert. Wer mithelfen möchte, kann sich unter 02635/601-200 melden.


