Die acht Pielachtaler Gemeinden starten eine Bestandsaufnahme und arbeiten an einem neuen Mobilitätskonzept. Ziel ist es, den Alltag im Tal besser zu organisieren, Staus zu vermeiden und die Wege für die Bevölkerung praktikabler zu machen.
Das Regionalbüro Pielachtal steuert die Arbeiten. Im Mittelpunkt stehen Wege zur Arbeit, zum Einkaufen und in der Freizeit, also jene Verbindungen, die den Alltag im Pielachtal direkt prägen.
Die Mariazellerbahn bildet dabei nach Angaben der Region bereits ein wichtiges Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Tal. Gleichzeitig sehen die Beteiligten weiteres Potenzial bei der sogenannten letzten Meile – etwa bei Verbindungen zu Ortszentren, Betrieben und Katastralgemeinden sowie bei sicheren Geh- und Radverbindungen.
Cornelia Janker, Geschäftsführerin des Regionalbüros, fasst den Ansatz so zusammen: „Mobilität betrifft alle Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in die Freizeit.“
Das Konzept versteht Mobilität als Gesamtsystem, in dem öffentlicher Verkehr, Radfahren, Zu-Fuß-Gehen, bedarfsgesteuerte Angebote und der private Verkehr enger zusammenwirken sollen. Eine intensive Analysephase läuft bereits; ein Kernteam begleitet diesen Prozess.
Als Ziel nennen die Verantwortlichen konkrete Maßnahmen für einen „besseren Alltag im Pielachtal“. Wolfgang Grünbichler, Regionsobmann-Stellvertreter und Vizebürgermeister, betont dazu: „Die acht Pielachtaler Gemeinden blicken auf eine jahrzehntelange Zusammenarbeit zurück und erreichen beim Thema Mobilität gemeinsam mehr.“
Ob und in welcher Form daraus tatsächlich einzelne Projekte entstehen, ist mit der laufenden Analyse noch nicht entschieden.


