Norbert Gstrein präsentiert sein Werk beim „fabula rasa“-Literaturfestival in Telfs
Im Rahmen des fünften „fabula rasa“-Literaturfestivals in Telfs las der Tiroler Autor Norbert Gstrein am 16. September aus seinem Buch „Im ersten Licht“.
Gstrein, der für den Preis der Leipziger Buchmesse und den österreichischen Buchpreis nominiert ist, las vor einem interessierten Publikum in der Bücherei Telfs. Sein Werk behandelt die Lebensgeschichte des Protagonisten Adrian Reiter, der die Auswirkungen zweier Weltkriege erlebt hat, ohne aktiv daran teilzunehmen. Gstreins Erzählung verknüpft persönliche und historische Elemente und zeichnet ein Bild von Vergänglichkeit und Frieden.
Der Abend wurde von Klaus Zeyringer, einer renommierten Persönlichkeit der Literaturkritik, moderiert. Er lieferte tiefere Einblicke in Gstreins Schreibstil und die thematischen Schwerpunkte seines Werkes und regte die Zuhörer zum Nachdenken an.
Die Lesung bot den Anwesenden die Gelegenheit, sich mit Gstreins literarischem Schaffen auseinanderzusetzen und die verbindenden Aspekte von Krieg und Frieden aus der Perspektive des Autors zu reflektieren.
Einordnung
Norbert Gstreins Beitrag zum „fabula rasa“-Festival unterstreicht die Relevanz literarischer Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen. Seine Erzählungen tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Auswirkungen von Krieg und persönlichem Schicksal auf das Leben der Menschen zu schärfen.


