Onkologieverbund Nord stärkt Krebsversorgung in Rohrbach und Freistadt

Oktober 12, 2026 07:15
Nurse adjusting an IV for an elderly patient in a hospital room.

Der Onkologieverbund Nord soll die Krebsversorgung an den Klinikstandorten Rohrbach und Freistadt im Mühlviertel stärken. Das Netzwerk wurde im Juli 2024 gegründet und bündelt die onkologische Expertise der beiden Standorte.

Der Verbund ist eng mit dem Tumorzentrum Oberösterreich verbunden. Nach Angaben aus dem Beitrag soll auch die Zusammenarbeit mit onkologischen Zentren in Linz, vor allem mit dem Kepler Universitätsklinikum, den Patientinnen und Patienten zugutekommen, weil die Behandlung im Netzwerk und nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft erfolgen könne.

Geleitet und koordiniert wird das Netzwerk von Karl Aichberger, einem Internisten und Facharzt für Hämatologie und Onkologie. Zu seinen Aufgaben zählen die medizinische Versorgung, die fachliche Koordination, die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte sowie die Weiterentwicklung der onkologischen Versorgung in der Region.

Laut dem Beitrag werden alle onkologischen Fälle gemeinsam mit den spezialisierten Zentren in Linz in interdisziplinären Tumorboards besprochen, um rasch die beste individuelle Therapie festzulegen. Das Angebot umfasst zudem Ernährungsberatung, medizinisch-psychologische Unterstützung, Physiotherapie, Sozialarbeit und bei Bedarf Palliativversorgung.

Behandelt werden laut Artikel unter anderem solide Tumoren wie gastrointestinale Tumoren, Brustkrebs und gynäkologische Krebserkrankungen sowie hämatologische Erkrankungen wie Leukämien, Lymphome und Multiples Myelom.

Aichberger verweist im Beitrag auf die steigenden Anforderungen in der Krebsversorgung. Er sagt: „Mit dem Onkologieverbund Nord haben wir auf die steigenden Anforderungen in der Krebsversorgung reagiert. Aufgrund der höheren Lebenserwartung, verbesserter Früherkennungsmaßnahmen und moderner Behandlungsmöglichkeiten wird die Zahl der Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung in den kommenden Jahren weiter zunehmen“.

Als Ziel nennt er, den Menschen im Mühlviertel eine hochqualitative onkologische Versorgung direkt in der Region anzubieten. Er formuliert es so: „Unser Ziel ist es, den Menschen im Mühlviertel eine hochqualitative onkologische Versorgung auf dem neuesten Stand der Medizin direkt in ihrer Region anzubieten, sowohl ambulant als auch stationär.“

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