Wirtshausinhaber Sebastian Koller will sein Gasthaus in Vichtenstein ab November wieder selbst führen und es in „Zum Koller“ umbenennen. Die Eröffnung ist für den 20. und 21. November geplant.
Bis Oktober hatte Christiane Schloffer den Betrieb unter dem Namen „Die Schofferin“ geführt. Koller, der aus Esternberg stammt und 42 Jahre alt ist, möchte nach zehn Jahren wieder selbst den Kochlöffel schwingen.
Der gebürtige Vichtensteiner begründet die frühere Pause mit seiner Familie. Vor zehn Jahren sei ihr erstes Kind geboren worden, sagte er; Gastro und Familie seien damals schwer vereinbar gewesen.
In den vergangenen fünf Jahren führte Koller das Freibadbuffet in Esternberg. Nun soll er nach Vichtenstein zurückkehren und dort ein bodenständiges Wirtshauskonzept verfolgen.
„Ich möchte ein ganz bodenständiges Wirtshaus führen, das man sowohl mit Arbeitsgewand als auch mit Krawatte betreten kann und sich wohlfühlt. Wir sind ein Wirtshaus und kein Restaurant“
Auch erste Reservierungen liegen bereits vor. Nach Angaben Kollers gibt es Buchungen für Weihnachtsfeiern und Geburtstage, zudem habe ein Brautpaar schon für nächstes Jahr reserviert.
„Vor zehn Jahren hatten wir unser erstes Kind bekommen. Gastro und Familie sind einfach nicht gut miteinander vereinbar. In den Finger gejuckt hat es mich trotzdem immer“


