Paralympicssieger Johannes Aigner an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen
NEUNKIRCHEN. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GuKPS) Neunkirchen lud den dreifachen Paralympicssieger Johannes Aigner ein, um gemeinsam mit den Auszubildenden eine Unterrichtseinheit zum Pflegekonzept der Basalen Stimulation zu gestalten.
Auf Einladung von Pflegepädagogin Christa Schober hatten die angehenden Pflegepersonen die Gelegenheit, das praxisnahe Konzept der Basalen Stimulation kennenzulernen. Diese Methode fördert die Wahrnehmung und das Wohlbefinden von Menschen mit Beeinträchtigungen durch gezielte Berührungen und Kommunikation. Aigner beeindruckte die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit seiner Expertise, sondern auch mit seiner persönlichen Lebensgeschichte als erfolgreicher Spitzensportler trotz Sehbeeinträchtigung.
Im Rahmen des Unterrichts fungierte Aigner zudem als Simulationspatient. Die Auszubildenden konnten ihre pflegerischen Kompetenzen praktisch anwenden und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen sammeln. Dabei gab Aigner persönliches Feedback zu den durchgeführten Interventionen und bot einen realistischen Einblick in die praktische Umsetzung der Basalen Stimulation.
Einordnung
Diese Veranstaltung fördert den praktischen Bezug der Ausbildung in der Pflege und fördert das Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Einbindung eines erfolgreichen Paralympicssiegers bietet den Teilnehmenden neue Perspektiven und stärkt ihre fachlichen und empathischen Kompetenzen im Pflegeberuf.


