Die regelmäßige Kontrolle der Heutemperatur ist für landwirtschaftliche Betriebe unerlässlich, um Brände zu vermeiden, betont Stefan Schaub, Bezirkssachbearbeiter für vorbeugenden Brandschutz. „Selbst scheinbar trockenes Heu birgt durch Restfeuchte und biologische Prozesse, wie der Selbsterhitzung, erhebliche Brandgefahr“, warnt Schaub und fordert zur Aufmerksamkeit bei der Lagertemperatur auf. Insbesondere besteht Gefahrenpotential, wenn die Temperatur unbemerkt bis zur Zündtemperatur ansteigt.
Regelmäßige Temperaturkontrolle
„Setzen Sie eine Heumesssonde ein und überprüfen Sie die Temperatur in der ersten Woche mehrmals“, empfiehlt die Feuerwehr.
Temperaturen bis 50 °C gelten als normal. Bei Werten zwischen 50 °C und 60 °C ist tägliche Kontrolle erforderlich. Ab 60 °C sollten Warntumoren beachtet werden: umschichten oder lüften ist erforderlich; wenn dies nicht möglich ist, muss die Temperatur alle 6 Stunden kontrolliert werden. Bei Temperaturen über 70 °C besteht akute Brandgefahr und die Feuerwehr muss umgehend unter Notruf 122 alarmiert werden.
Selbstentzündung ist vermeidbar
Die regelmäßige Kontrolle der Heutemperaturen ist kein Luxus, sondern Pflicht. Sie schützt nicht nur Betriebe, sondern auch Tiere und Menschenleben. Wer sorgfältig vorgeht, kann Brände verhindern, Kosten sparen und sorgt für einen ruhigen Schlaf!


