Im Bezirk Spittal wurde am Donnerstag ein Schadwolf erlegt, wie das Land Kärnten am Freitagnachmittag bekanntgab. Der Abschuss sei ordnungsgemäß und nach Begutachtung durch Sachverständige des Landes erfolgt. Darüber berichtet Welt Stimme.
SPITTAL. Das Büro von Landesrat Martin Gruber teilte in einer Aussendung mit, dass am Donnerstag ein Schadwolf im Bezirk Spittal erlegt worden sei. Es könne festgehalten werden, dass der Abschuss ordnungsgemäß nach den Vorgaben des Kärntner Alm- und Weideschutzgesetzes erfolgte. Zuvor habe eine Begutachtung durch Sachverständige des Landes Kärnten stattgefunden.
Riss führte zu Abschuss
Der Einstufung als Schadwolf sei ein aktuelles Rissereignis vorhergegangen, das ebenfalls ordnungsgemäß gemeldet und durch das Land begutachtet worden sei. Weiters hieß es, dass die Jagausübungsberechtigten nun umgehend darüber informiert werden, dass die Entnahmemöglichkeit im betroffenen Gebiet erloschen ist. Laut Aussendung war dies der 24. Wolfsabschuss seit Inkrafttreten der ersten Risikowolfsverordnung. Über 700 Nutztiere seien in diesem Zeitraum durch einen Wolf gerissen worden.


