Zum Welttag des Hundes gibt das steirische Rote Kreuz einen Einblick in die Arbeit seiner Suchhundestaffel. Im Mittelpunkt steht die eineinhalbjährige Golden-Retriever-Hündin Honey, die derzeit zur Rettungshündin ausgebildet wird.
Die Staffel des Roten Kreuzes Steiermark umfasst 25 Teams und hat Stützpunkte in Eisenerz, Sankt Marein im Mürztal und Voitsberg. Alarmiert wird sie über die Landeswarnzentrale, damit die Hundeführerinnen und Hundeführer rasch an den Einsatzort gelangen.
Die Suchhundestaffel ist seit 2007 in der steirischen Vermisstensuche aktiv und kann sowohl in der Fläche als auch in Trümmern suchen. Eingesetzt werden die Hunde vor allem bei der Suche nach vermissten Menschen, etwa wenn diese an Demenz oder Orientierungsproblemen leiden.
Die Teams trainieren mehrmals pro Woche in unterschiedlichem Gelände. Landeskoordinator Erwin Schume, der seit fast 50 Jahren in der Suchhunde-Arbeit tätig ist, beschreibt die Aufgabe so: „Mit ihrer Nase, ihrer Ausdauer und ihrem unermüdlichen Arbeitswillen können sie dort helfen, wo jede Minute zählt,“
Honey wird im Beitrag als neugierig, verspielt und energiegeladen beschrieben. Auf den ersten Blick wirke sie wie ein normaler Familienhund, heißt es.


