Die Energiegemeinschaften in Ternitz und Schoeller Schwarzatal Mitte haben sich bei einem Informationsabend im Herrenhaus Ternitz als nach Angaben des Artikels „auf Erfolgskurs“ präsentiert. Rund 130 Interessierte kamen zu der Veranstaltung, bei der auch die aktuelle Entwicklung der beiden Gemeinschaften vorgestellt wurde.
Vereinsobfrau Daniela Mohr zog dabei eine positive Bilanz über das erste Betriebsjahr. Laut Bericht steigen die Mitgliederzahlen, und beide Gemeinschaften verfügen inzwischen über Strom aus Kleinwasserkraft.
Der aktuelle Preis liegt bei elf Cent pro Kilowattstunde. Mitmachen können demnach auch Haushalte ohne eigene Photovoltaikanlage, die so von regionalem Strom profitieren können.
Andreas Schwifcz, Projektleiter für die Region Niederösterreich Mitte, sprach über aktuelle Speicherlösungen und deren wirtschaftliche Tragfähigkeit. Nach Darstellung des Artikels sind gemeinschaftliche Nachbarschaftsspeicher derzeit mit hohen Netzkosten verbunden, während private Batteriespeicher eine sinnvolle Ergänzung sein können.
Ein geplantes Pilotprojekt soll Mitglieder künftig mithilfe von Echtzeitdaten darüber informieren, wann gerade Strom verfügbar ist. Damit könnte sich laut Bericht auch das Laden von Elektroautos und der Betrieb von Haushaltsgeräten besser auf das regionale Angebot abstimmen lassen.
Im Anschluss an die Präsentationen tauschten sich die Gäste bei einem Buffet des St. Johannerhofs mit den Expertinnen und Experten aus.


