Angesichts zunehmender Trockenperioden setzt die Weinbauschule Krems auf innovative Bewässerungsstrategien. Ziel ist es, Wasser effizient einzusetzen und gleichzeitig die Weinqualität zu sichern.
KREMS. „Eine durchdachte Bewässerung ist heute unverzichtbar, um den Klimawandel zu meistern und nachhaltige Erträge zu erzielen“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Mit Forschungsprojekten leiste die Weinbauschule einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Darüber berichtet Welt Stimme.
Wasser für die Wurzeln
Am Landesweingut Krems kommt Tropfbewässerung zum Einsatz. „Sie führt das Wasser direkt an die Wurzeln, reduziert Verluste und beugt Pilzkrankheiten vor“, erklärt Landesgüterdirektor Erhard Kührer. Ergänzend tragen Begrünung und Bodenabdeckung zur Wasserspeicherung und Humusbildung bei.
Eine dreijährige Versuchsreihe in der Wachau liefert wissenschaftliche Grundlagen für das Bewässerungsmanagement. „Auf Basis von Messungen wie Blattwasserpotential und klimatischer Wasserbilanz können wir nun fundierte Empfehlungen geben“, so Direktor Dieter Faltl.


