Der Pflichtschulcluster Nussdorf in Wien-Döbling hat zwei Wochen lang ein Klima- und Nachhaltigkeitsprojekt umgesetzt. Im Mittelpunkt standen Umweltfragen vom Schulweg bis zum Schutz der Meere.
Teil des Projekts war die Kampagne Klimameilen: Die Schülerinnen und Schüler sammelten für klimafreundliche Wege zur Schule zu Fuß, mit dem Roller oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln Punkte. Insgesamt beteiligten sich 19 Klassen mit 316 Kindern und Jugendlichen.
Zusammen kamen sie auf 3.154 Klimameilen, das entspricht 5.076 Kilometern. Nach Angaben der Schule wurden auch Eltern einbezogen, zudem seien weniger Kinder mit dem Auto gebracht worden.
Die Ergebnisse werden über Klimabündnis Österreich direkt nach Brüssel gemeldet. Dort können sich Klassen aus der gesamten EU beteiligen; eine Wertung steht noch aus.
Die Schule bezeichnet sich als Rollerschule, in der Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr auf dem Roller lernen. Direktorin Gabriele Riefler sagte, wichtig sei, dass solche Themen an der Schule ganzheitlich gelebt werden: „Uns ist wichtig, dass unsere Schule ein Ort ist, an dem solche Themen ganzheitlich gelebt werden“.
Auch in den Klassen wurde das Thema breit aufgegriffen. In der Volksschule arbeiteten Kinder unter anderem an Upcycling-Ideen mit Pilzen, an Herbst-Fadenbildern, am Beitrag von Pilzen als CO₂-Speicher im Wald, an Klimazonen und an gesunder Ernährung.
Klimabeauftragte Katja Lukitsch sagte dazu: „Wir wollen vermitteln, dass unsere Erde gesund bleiben muss und Kinder selbst etwas beitragen können“. Sie ergänzte, dass es wichtig sei, bei den Kindern anzusetzen; oft gehe das Thema dann auch nach Hause weiter.


