Wien hat zu Beginn des Autobooms einen bemerkenswert strengen Kurs eingeschlagen: Die Stadtverwaltung verbot 1900 Motorfahrzeuge in der Inneren Stadt, 1908 wurde diese Regel wieder aufgehoben.
Nach Angaben des Artikels fuhr das erste Automobil bereits 1892 durch die Wiener Innenstadt. Es handelte sich um eine Daimler-„Kraftdroschke“.
Die Stadt reagierte 1900 mit einer klaren Einschränkung für den innerstädtischen Verkehr. Unter dieser Vorschrift musste ein Pferd vorgespannt werden, um das Auto bis zum Ring zu ziehen, bevor es gestartet werden konnte.
Der Text ordnet diese frühen Jahre als Phase ein, in der sich das Auto in Wien erst durchsetzen musste. Genannt wird auch der 1898 gegründete erste österreichische Automobilclub, der heute als ÖAMTC bekannt ist.
Ab 1905 gab es laut Artikel bereits weitere Regeln, darunter Kennzeichenpflicht, Führerscheinpflicht und festgelegte Tempolimits. 1909 kamen in Wien die ersten Taxis, die der Text „Automobilfiaker“ nennt.
Die Zahl der Autos stieg danach rasch: 1910 waren es in Wien 2.545, 1925 6.200 und 1929 fast 10.000. Für 1929 nennt der Artikel zudem 134 Tote und 5.175 Verletzte bei Verkehrsunfällen.
Als weitere Entwicklung erwähnt der Beitrag die Einführung des Rechtsverkehrs in Wien am 19. September 1938.


