Adelboden-Slalom: Franzose Rassat siegt, Feller auf Platz fünf

Jänner 11, 2026 15:27
Adelboden-Slalom: Franzose Rassat siegt, Feller auf Platz fünf

Ski alpin: Adelboden-Slalom gewinnt Franzose Rassat – Feller Fünfter

Im Adelboden-Slalom am 11. Jänner 2026 hat der französische Skifahrer Paco Rassat den Sieg errungen. Er setzte sich vor den beiden Norwegern Atle Lie McGrath und Henrik Kristoffersen durch. Manuel Feller belegte mit einem Rückstand von 0,18 Sekunden den fünften Platz. Darüber berichtet Welt Stimme.

Rassat konnte nach seinem Sieg in Gurgl auch in Adelboden überzeugen und krönte sich erneut als Sieger. McGrath und Kristoffersen folgten ihm auf den Plätzen zwei und drei. Feller, der im ersten Durchgang nur den achten Platz belegte, zeigte eine solide Leistung, doch am Podest fehlten ihm entscheidende Hundertstelsekunden. „Es war skifahrerisch sehr in Ordnung. Wenn ich auf das Podium blicke, habe ich es im ersten Durchgang liegenlassen“, erklärte der Tiroler im ORF.

Die Veranstaltung in Adelboden war traditionell eine Festung für Österreich, das in den letzten acht Rennen fünf Mal den Sieg holen konnte. Feller hebt jedoch hervor, dass die Konkurrenz inzwischen deutlich gestiegen ist und das Risiko für eine erfolgreiche Leistung enorm gestiegen sei. Durch die gesammelten Punkte hat er nun die Möglichkeit, mit einem besseren Gefühl in die nächste Veranstaltung in Wengen zu gehen.

Zusätzlich zum vierten Platz von Dominik Raschner (14.), Marco Schwarz (16.) und Michael Matt (18.) schafften es weitere ÖSV-Athleten nicht, sich im zweiten Durchgang zu qualifizieren. Fabio Gstrein musste sich mit Platz 31 begnügen und zeigte sich enttäuscht über seine Leistung. „Es geht im Moment gar nicht. Weder im Training noch im Rennen“, resümierte der Tiroler. Auch Adrian Pertl schloss das Rennen vorzeitig ab und für Johannes Strolz sowie Joshua Sturm war der Slalom ebenfalls nach wenigen Sekunden beendet.

Die Herausforderungen im Weltcup steigen, und Feller betont, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung war, obwohl die Podestplätze weiterhin schwer zu erreichen sind. Seine Leistung könnte eine positive Wende in seinem Trainingsprozess darstellen, da er nun mit mehr Selbstvertrauen und einem klaren Ziel in die kommenden Wettkämpfe gehen kann.

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