Alessandro Hämmerle könnte auf Mixed-Bewerb bei Olympia verzichten

Feber 13, 2026 07:49
Alessandro Hämmerle könnte auf Mixed-Bewerb bei Olympia verzichten

Olympia-Sieger Alessandro Hämmerle verzichtet möglicherweise auf den Mixed-Bewerb

Livigno, 13. Februar 2026. Snowboard-Cross-Olympiasieger Alessandro Hämmerle steht möglicherweise vor einer Absage seines Einsatzes im Mixed-Bewerb am Sonntag mit seiner Teamkollegin Pia Zerkhold. Am Donnerstagabend äußerte Hämmerle, dass seine Teilnahme unsicher sei. Der 32-Jährige pläne, die Entscheidung davon abhängig zu machen, wie es um seine Gesundheit steht. „Normalerweise machen wir es immer so, dass der Beste vom Einzel auch das Mixed fährt. Grundsätzlich würde ich gern noch das Rennen mit Pia fahren. Aber ich muss schauen, wie ich beieinander bin. Wenn ich merke, ich bin total krank, dann ist mit Jakob ein super Mann am Start“, so Hämmerle. Darüber berichtet Welt Stimme.

In der Zwischenzeit hat der erkältete Hämmerle die Strapazen der letzten Tage festgestellt und betont: „Ein bisschen feiern werden wir noch, aber ich merke es jetzt brutal, das Bett ruft.“ Unter dem Applaus von Familien, Freunden und Fanclubs führte sein Teamkollege Lukas Pachner eine Feier durch, während Hämmerle und Bronzemedaillengewinner Jakob Dusek in einer Reihe von Interviews auf die Ereignisse der letzten Tage zurückblickten.

Jakob Dusek, der seine erste Olympiamedaille geholt hat, zeigt sich optimistisch und erwartungsvoll. „Ich gehe davon aus, dass ich am Sonntag nicht am Start stehe. Das werde ich ausnutzen“, kündigte Dusek an. Er feierte in feinem Zwirn und bereitete sich auf den Opernball vor. „Heute gibt es was zu feiern, dafür sollte man sich schön anziehen.“, erklärte Dusek.

Die österreichischen Snowboard-Crosser erlebten eine erfolgreiche Zeit, da Hämmerle und Dusek beide in einem Rennen Medaillen holten. Nach Hämmerles doppeltem Sieg betonte er: „Es sackt ein bisschen, ist aber weit weg von real.“ Er verzichtet bereits auf die nächste Olympiade und plant, 2027 bei der WM am Montafon seinen Rücktritt anzutreten. „Es ist immer schwer, ein Ultimatum zu setzen, aber eigentlich ist der Plan, dass ich nach der Heim-WM den Hut drauf haue“, sagte Hämmerle. Damit bezieht er sich auf die hohe Belastung und den Druck, den er sich selbst auferlegt habe, und möchte einen Schritt in das Leben nach dem Sport wagen.

Konkrete Pläne für seine zweite Karriere hat Hämmerle noch nicht, er erwähnte jedoch, dass er einen Master of Business Administration (MBA) abgeschlossen hat und offen für neue Möglichkeiten ist: „Ich denke, es werden einige Türen offenstehen. Vielleicht bleibe ich auch dem Sport verbunden, aber ich habe es mir wirklich noch völlig offengelassen, weil der volle Fokus auf Olympia lag.“

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