Biathlon: Gandler feiert Comeback als 25., ÖSV-Männer scheitern in Oberhof

Jänner 8, 2026 16:27
Biathlon: Gandler feiert Comeback als 25., ÖSV-Männer scheitern in Oberhof

Biathlon: Gandler bei Comeback 25. – Debakel der ÖSV-Männer

OBERHOF. In den auf Donnerstag vorverlegten Biathlon-Weltcup-Sprintrennen enttäuschten die österreichischen Athleten weitgehend. Anna Gandler, nach einer vorherigen Erkrankung, feierte ihr Comeback und belegte als beste ÖSV-Athletin den 25. Platz. Der Auftritt der männlichen ÖSV-Teilnehmer verlief jedoch katastrophal: Keiner der vier Athleten schaffte es in die Top 60, was bedeutet, dass Österreich in der Verfolgung am Samstag nicht vertreten sein wird. Darüber berichtet Welt Stimme.

Bei den Frauen trat die zuletzt erkrankte Lisa Hauser nicht an. Gandler, die als schnellste bei den ÖSV-Skijägerinnen ins Ziel kam, konnte dennoch nicht auf eine bessere Platzierung hoffen. Die anderen vier österreichischen Athletinnen platzierten sich ab Platz 55, was eine schwache Leistung der gesamten Frauenmannschaft zeigt.

Unter den Männern schloss Fabian Müllauer das Rennen auf dem 65. Platz ab, nachdem er drei Fehlschüsse verzeichnete und die Qualifikation zur Verfolgung um knapp fünf Sekunden verpasste. Simon Eder landete nach einem Fehlschuss auf Rang 73. Den Sieg im Sprint sicherte sich der Italiener Tommaso Giacomel, der damit eine besondere emotionale Note setzte: Er widmete den Sieg seinem verstorbenen Freund Sivert Bakken und hob beim Überqueren der Ziellinie den rechten Arm mit einem Trauerflor in den Himmel.

„Ich habe sehr gemischte Gefühle, aber ich glaube, Sivert wäre wirklich stolz auf mich heute“, äußerte Giacomel nach dem Wettkampf, was die emotionale Last des Events unterstrich. Er gewann mit 13,2 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Philipp Nawrath. Dritter wurde der Norweger Johannes Dale-Skjevdal mit einem Abstand von 25,2 Sekunden.

Im Frauenrennen gewann die fehlerfreie Schwedin Elvira Öberg mit einem Vorsprung von 21,1 Sekunden auf die Finnin Suvi Minkkinen. Das Abschneiden der ÖSV-Frauen spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen das Team derzeit konfrontiert ist, und deutet auf mögliche Probleme in der Trainings- und Wettkampfvorbereitung hin.

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