FIFA-Präsidentenwahl im März 2027: Wer kann Infantino zu Fall bringen?
ZÜRICH. Der umstrittene Schweizer Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, Gianni Infantino, hält trotz erheblicher Kritik an seiner Amtsführung am Thron fest. Um ihm im kommenden Wahlgang in Rabat, Marokko, im März 2027 ernsthaft Paroli bieten zu können, benötigt es bis zum 18. November einen geeigneten Gegenkandidaten.
Wer sich traut, Infantino herauszufordern, ist derzeit unklar. Insbesondere der slowenische UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, der als potenzieller Rivale galt, hat bereits angekündigt, sich 2027 freiwillig aus seiner Position zurückzuziehen. Ceferin hat in der Vergangenheit nicht nur durch seine Führungsqualitäten bei UEFA, sondern auch durch seine Erfolge und seine Beliebtheit unter den Nationalverbänden auf sich aufmerksam gemacht.
Die FIFA sieht sich seit Jahren kritischen Vorwürfen gegenüber, unter anderem bezüglich Korruption und der finanziellen Praktiken unter Infantino. Der Druck auf den Präsidenten wächst, da auch einige nationale Verbände, insbesondere aus Europa, auf mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht bestehen. Währenddessen könnte die Möglichkeit, dass ein ernstzunehmender Herausforderer auftaucht, die Dynamik innerhalb des Fußballverbands entscheidend verändern.
Die nächsten Monate werden entscheidend sein, um zu beobachten, ob sich andere potenzielle Kandidaten melden und ob Infantino die Vorwürfe entkräften kann, um seine Wiederwahl zu sichern. Darüber berichtet Welt Stimme.


