Köllner: Punkteteilung steigert die Chancen für Blau-Weiß Linz

März 14, 2026 09:18
Köllner: Punkteteilung steigert die Chancen für Blau-Weiß Linz

Punkteteilung überzeugte auch Blau-Weiß-Trainer

LINZ. Der Trainer des FC Blau-Weiß Linz, Michael Köllner, erklärte, dass er die Trainerposition aufgrund der Punkteteilung angetreten hat. Der 56-Jährige äußerte, dass ohne das neue Punktesystem die Herausforderung als „richtige Hypothek“ gewertet worden wäre. Der FC Blau-Weiß Linz trifft heute in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga auf Altach. Darüber berichtet Welt Stimme.

Vor dem heutigen Auftakt in der Qualifikationsgruppe stellte ein Journalistenvertreter von den OÖN die hypothetische Frage, ob Köllner den Verein auch übernommen hätte, wenn die Punkte nach dem Grunddurchgang nicht geteilt worden wären. Köllner erwiderte: „Ohne die Punkteteilung hätte ich die Aufgabe vielleicht nicht angetreten.“ Er betonte, dass der Rückstand seiner Mannschaft zu diesem Zeitpunkt zu groß gewesen wäre.

Die neue Struktur in Österreichs Oberhaus stellt für Köllner eine positive Herausforderung dar. „Man darf nicht davon ausgehen, dass ein neuer Trainer kommt und dann läuft sofort alles perfekt. Es hat doch ein bisschen länger gedauert, bis wir so aufgetreten sind, wie ich mir das vorstelle. So gesehen war die Phase vor der Punkteteilung gut“, erklärte Köllner. Den Fokus legte er auf die Punkte, die nun entscheidend für den weiteren Verlauf der Saison sind.

Köllner äußerte, dass die Teilung der Punkte für seine Mannschaft durchaus vorteilhaft sein kann. „Jedes Team ist auf dieses Szenario von Beginn an eingestellt. Der Plan war ursprünglich, dass das Meisterrennen länger offen bleibt, und es ist gelungen, das Produkt spannend zu halten – es hebt sich so auch von anderen Ligen ab,“ resümierte er.

„Haben es selbst in der Hand“

Um die Umstellung für den FC Blau-Weiß zu einer Erfolgsgeschichte zu machen, müssen die Linzer in der verbleibenden Spielzeit eine Aufholjagd starten. Mit drei Punkten Rückstand auf den Vorletzten GAK startet der Verein in die letzten zehn Spiele der Saison. Ein Punktgewinn im letzten Spiel des Grunddurchgangs gegen Hartberg hat den Linzern zudem einen entscheidenden Vorteil verschafft: Ein „Sternchen“ sichert ihnen bei Punktegleichheit einen besseren Platz in der Tabelle. Köllner erklärte: „Der Punkt in Hartberg war nach der Teilung zwar nicht direkt von Bedeutung, aber er hat uns mit dem Sternchen doch einen Vorteil gebracht. Wir haben es zum jetzigen Stand in der eigenen Hand, das habe ich der Mannschaft so auch gesagt.“

Ein Sieg gegen Altach würde den Druck auf die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt erhöhen. Köllner fordert vor allem einen Entwicklungsschritt im Vergleich zur letzten Begegnung gegen Vorarlberg. „Wir sind um einiges stabiler, vor allem defensiv. Ich bin mir sicher, dass wir das Cup-Spiel gegen den LASK nach einer 2:0-Führung jetzt nicht mehr verlieren würden,“ so Köllner zuversichtlich.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Iran-Konflikt führt zu höheren Inflationsprognosen für Österreich bis 2026
Vorheriger artikel

Iran-Konflikt führt zu höheren Inflationsprognosen für Österreich bis 2026

25 Jahre Fassaden Grinschgl: Erfolgreiche Firmengeschichte in Söding-St. Johann
Nächster artikel

25 Jahre Fassaden Grinschgl: Erfolgreiche Firmengeschichte in Söding-St. Johann

Nicht verpassen