Kühbauer: „Es ist eindeutig zu früh, vom Meistertitel zu sprechen“

Feber 15, 2026 08:07
Kühbauer: "Es ist eindeutig zu früh, vom Meistertitel zu sprechen"

Kühbauer: „Eindeutig zu früh, vom Meistertitel zu reden“

RIED IM INNKREIS. Am Samstag hat der Linzer ASK (LASK) durch einen Elfmeter in der 103. Minute zum 1:1 gegen Ried einen weiteren Punkt in der Fußball-Bundesliga erkämpft und bleibt somit seit 13 Bewerbspartien ungeschlagen. Der späte Ausgleich ermöglichte es dem LASK, vorübergehend die Tabellenführung zu übernehmen. Trainer Dietmar Kühbauer warnt jedoch, dass es noch zu früh sei, vom Meistertitel zu sprechen. Darüber berichtet Welt Stimme.

„Es gibt noch drei Runden im Grunddurchgang, dann wird die Liga geteilt. Danach werden wir sehen, wohin die Reise geht“, sagte Kühbauer. „Es ist jetzt eindeutig zu früh, vom Meistertitel zu reden. Das ist kein Understatement, das meine ich zu 100 Prozent.“

Der LASK zeigte insbesondere in der zweiten Hälfte eine dominante Leistung, ließ jedoch zahlreiche Chancen aus. Kühbauer zeigte sich unzufrieden mit der Kaltblütigkeit vor dem Tor. „Wir hätten den Ausgleich schon früher machen müssen. Es wäre sehr schade gewesen, wenn wir verloren hätten, weil wir in der zweiten Hälfte klar überlegen waren“, bemerkte er.

Kalajdzic „schützte“ Elferschützen Usor

Bevor Moses Usor den entscheidenden Elfmeter verwandelte, übernahm Sasa Kalajdzic Verantwortung in einer angespannten Situation. Trotz der psychologischen Spielchen seitens der Rieder Spieler und Fans gab Kalajdzic den Ball an Usor weiter, der ihn sicher im Netz versenkte. „Wir sind ein Team, wie eine Familie“, sagte Usor.

Rieds Trainer Maximilian Senft äußerte sich ebenfalls positiv über die Moral seiner Mannschaft nach dem späten Gegentor. „Die Energie in der Kabine nach dem Schlusspfiff war beeindruckend. Normalerweise gibt es hängende Köpfe, aber bei uns ist das anders. Die Mannschaft strahlt eine gewisse Wut aus und bleibt kämpferisch“, erklärte Senft. Ried hat bereits am 4. März die Möglichkeit zur Revanche, wenn der LASK im Cup-Halbfinale auf sie trifft.

Hartbergs Schmid trotz 0:0 gegen Altach optimistisch

Der TSV Hartberg, der weiterhin einen Punkt vor Ried rangiert, spielte gegen SCR Altach 0:0. Trainer Manfred Schmid wollte nach diesem Punktgewinn keine negative Stimmung aufkommen lassen. „Wir wissen, dass wir mit einem Punkt nicht weiterkommen werden, um in die Top sechs zu gelangen. Doch es ist erfreulich, dass die Spieler das Bedürfnis haben, Spiele zu gewinnen“, meinte Schmid. Altach-Trainer Ognjen Zaric feierte unterdessen den Status seiner Mannschaft, die weiterhin ungeschlagen ist und sich Hoffnungen auf die Meistergruppe machen kann.

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