Maximilian Senft bleibt Trainer der SV Ried und wechselt nicht zu Sturm Graz

Dezember 28, 2025 12:20
Maximilian Senft bleibt Trainer der SV Ried und wechselt nicht zu Sturm Graz

Maximilian Senft bleibt Trainer der SV Ried

Maximilian Senft wird weiterhin als Cheftrainer der SV Oberbank Ried fungieren und wechselt nicht zum amtierenden Fußballmeister SK Sturm Graz. Die Entscheidung wurde am 28. Dezember 2025 bekannt gegeben. Bei Sturm Graz wird jetzt Altach-Coach Fabio Ingolitsch als Hauptkandidat gehandelt. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die SV Ried hatte einen hohen finanziellen Preis für Senft sowie seine Co-Trainer Eduard Buxmann, Moritz Kossmann und Athletik-Verantwortlichen Mauro Zanoguera, die Senft nach Graz hätten begleiten sollen, gefordert: über eine Million Euro. SK Sturm hielt diese Summe für zu hoch und entschied sich daher anders.

Die Einigung zwischen den Steirern und Senft schien zunächst wahrscheinlich, doch nun bleibt alles beim Alten in Ried. „Max Senft hat mich am Samstagabend informiert, dass er weiterhin in Ried sein wird“, erklärte Thomas Gahleitner, Präsident der SV Ried, und äußerte seine Freude über die getroffene Entscheidung. Er betonte zudem, wie professionell sich Senft während des gesamten Prozesses verhalten habe. „Er sieht das Interesse von Sturm als Wertschätzung der geleisteten Arbeit, fühlt sich aber auch in Ried sehr wohl“, so Gahleitner weiter.

Wolfgang Fiala, Geschäftsführer Sport der SV Ried, zeigte sich ebenfalls erleichtert: „Ein Angebot von Sturm Graz zu erhalten, ist für jeden Trainer in Österreich ein Zeichen der Wertschätzung. Ich denke, Max weiß auch sehr gut einzuschätzen, welche guten Rahmenbedingungen er bei uns vorfindet. Unser Ziel ist es, die SV Ried langfristig in der höchsten Liga zu etablieren.“

Knackpunkt Ablösesumme?

Die Entscheidung von Senft kommt nach einer Reihe von Gesprächen zwischen SK Sturm und dem SCR Altach bezüglich Fabio Ingolitsch, dessen Vertrag noch bis zum Ende der Saison läuft. Bei einem Wechsel wäre auch hier eine Ablöse fällig, die jedoch geringer sein soll als die vom SV Ried geforderte Summe für Senft.

Philipp Netzer, Sportdirektor von Altach, stellte klar: „Es muss auch für uns Sinn machen“. Ingolitsch hatte das Traineramt im Oktober 2024 übernommen und erhält die volle Rückendeckung des Klubs, insbesondere nach dem kürzlich gesicherten Klassenerhalt. Aktuell steht Altach auf dem neunten Platz der Liga und hat in der Tabelle einen Abstand von zehn Punkten zum Schlusslicht Blau-Weiß Linz, während die SV Ried als Sechster im Meistergruppenbereich liegt.

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