Prevc dominiert Skispringen in Willingen, Tschofenig bester Österreicher auf Platz zwölf

Feber 2, 2026 03:39
Prevc dominiert Skispringen in Willingen, Tschofenig bester Österreicher auf Platz zwölf

Skispringen: Prevc siegt in Willingen, Tschofenig als bester Österreicher Zwölfter

WILLINGEN. Domen Prevc hat die Olympia-Generalprobe der Skispringer dominiert und beide Bewerbe von der Großschanze in Willingen überlegen gewonnen. Am Sonntag feierte der slowenische Überflieger mit 31,7 Punkten Vorsprung auf den Japaner Ren Nikaido seinen elften Saisonsieg. Rang drei ging an den Deutschen Philipp Raimund. Die ÖSV-Adler schafften es nicht in die Top Ten, als bester Österreicher landete Daniel Tschofenig auf Platz zwölf. Darüber berichtet Welt Stimme.

Acht Tage vor dem ersten Olympia-Bewerb in Predazzo demonstrierte Prevc einmal mehr seine Ausnahmestellung. Der Slowene lag bereits nach dem ersten Sprung auf 147 Meter in Führung und legte trotz verkürztem Anlauf einen Satz auf 152 Meter nach. Nur Nikaido kam noch einen halben Meter weiter.

Stefan Kraft: „Irgendetwas passt nicht zusammen“

In Abwesenheit der Olympiastarter Jan Hörl und Stephan Embacher konnten die Österreicher auf der Mühlenkopf-Schanze nicht um die Spitzenplätze mitspringen. Tschofenig hielt sich als Zwölfter am besten, war aber unzufrieden. „Irgendwas passt bei den Sprüngen leider nach wie vor nicht ganz. Das war leider ein Schritt nach hinten“, erklärte der Gesamtweltcupsieger des vergangenen Winters im ORF-Interview. Manuel Fettner, Jonas Schuster und Maximilian Ortner folgten auf den Rängen 14, 15 und 17.

Stefan Kraft, am Vortag 14., kam über Rang 29 nicht hinaus. „Irgendetwas passt nicht ganz zusammen. Dass ich vier oder sechsmal Pech gehabt habe, glaube ich nicht. Ich habe mir den Ausflug anders vorgestellt“, sagte der dreifache Weltcup-Gesamtsieger.

Bei den Frauen hat sich Eirin Maria Kvandal zur Willingen-Doppelsiegerin gekürt. Die Norwegerin verwies nach 136 und 138,5 Metern die Japanerin Nozomi Maruyama um 7,9 Punkte auf Platz zwei. Weltcupleaderin Nika Prevc verbesserte sich dank eines 146-Meter-Satzes noch auf das Podest. Als einzige Österreicherin am Start landete Julia Mühlbacher wie am Vortag auf Rang 13. Lisa Eder sagte, gesundheitlich angeschlagen, ihren Start ab.

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