ÖFB-Teamchef Rangnick sagt AC Milan ab
Österreichs Fußball-Teamchef Ralf Rangnick hat laut einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ einen Wechsel zum italienischen Topclub AC Milan abgesagt. Darin wird berichtet, dass Rangnick vor dem WM-Auftakt der österreichischen Nationalmannschaft die Geduld mit den „Rossoneri“ verloren habe. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Deutsche Rangnick, dessen Vertrag nach der WM in Nordamerika ausläuft, hat bisher keine Reaktion des Österreichischen Fußball-Bunds (ÖFB) erhalten. Diese Entwicklung könnte jedoch eine Vertragsverlängerung bedeuten und somit die Fortsetzung seiner Arbeit als Teamchef bis mindestens zur EM-Qualifikation 2028. Rangnick sei als neuer Sportdirektor bei Milan ins Gespräch gekommen, jedoch habe eine Einigung aus verschiedenen Gründen nicht zustande kommen können.
Berichten zufolge wollte Rangnick die vollständige Kontrolle über den sportlichen Bereich übernehmen und hatte dazu konkrete Zusagen von Milan gefordert. Er hätte gerne die Möglichkeit erhalten, einen neuen Trainer zu ernennen, den Kader zu planen und Scouts sowie Nachwuchstrainer auszuwählen. Milan, der in der kommenden Saison nicht in der Champions League spielen wird, konnte jedoch nicht schnell genug reagieren, wodurch Rangnick zunehmend unzufrieden wurde.
Mit dem Fokus nun auf die bevorstehenden WM-Spiele, steht Rangnick am Mittwoch um 6:00 Uhr MESZ im ersten Gruppenspiel gegen Jordanien in Santa Clara bei San Francisco bereit. „Der Ball liegt jetzt bei Ralf Rangnick, er wird auf uns zukommen“, äußerte sich ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll zuletzt positiv über die Fortsetzung der Zusammenarbeit.


