Rapid verliert gegen Rakow Czestochowa mit 1:4 in der Conference League

November 27, 2025 21:49
Rapid verliert gegen Rakow Czestochowa mit 1:4 in der Conference League

Rapid verlor in Conference League gegen Rakow 1:4

SOSNOWIEC. Der SK Rapid Wien unterlag am Donnerstag in Sosnowiec gegen Rakow Czestochowa mit 1:4 und hat damit kaum noch realistische Chancen auf die Top 24 und den Einzug in die K.o.-Phase. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Tore für Rakow erzielten Jonatan Braut Brunes (27./Elfmeter) sowie Lamine Diaby-Fadiga (40., 51., 53.). Das einzige Ehrentor für Rapid markierte Janis Antiste (75.). Mit dieser Niederlage verzeichnete das Team die dritte Pleite aus den letzten vier Bewerbspartien.

Rapid-Trainer Peter Stöger entschied sich, Nikolaus Wurmbrand, Petter Nossa Dahl und Matthias Seidl zunächst auf der Bank zu belassen. Lukas Grgic fehlte aufgrund der Geburt seines Kindes, Bendeguz Bolla musste wegen Hüftbeschwerden passen. Stattdessen begannen unter anderem Martin Ndzie und Tobias Gulliksen. Von Beginn an agierte Rapid sichtlich orientierungslos und konnte Rakow zunächst nicht vor größere Herausforderungen stellen, bis in der 27. Minute der erste Gegentreffer fiel.

Patryk Makuch fiel nach einem Zweikampf mit Kouadio Ahoussou im Strafraum und der kroatische Schiedsrichter Duje Strukan zeigte nach VAR-Überprüfung auf Elfmeter. Brunes, Cousin von Erling Haaland, verwandelte sicher. Trotz des Rückstands gelang es Rapid nicht, sich zu stabilisieren, was letztlich zum 2:0 für Rakow führte. Brunes übergab den Ball an Diaby-Fadiga, der problemlos ins Eck traf.

Kurzes Rapid-Aufflackern vor der Pause

Vor der Halbzeit gab es ein kurzes Aufflackern der Gäste, als Antiste aus kurzer Distanz auf Rakows Torhüter Oliwier Zych köpfte (44.) und ein Schuss von Romeo Amane über das Tor ging (45.). Diese positive Entwicklung ließ sich jedoch nicht in die zweite Hälfte mitnehmen. Rapid zeigte sofort nach dem Wiederanpfiff erhebliche Defizite in der Defensive.

Nach einem Freistoß von Adriano Amorim nickte Diaby-Fadiga zum 3:0 ein, zwei Minuten später profitierte er von einem abgefälschten Schuss von Makuch und erhöhte auf 4:0. Stöger wechselte daraufhin Wurmbrand, Seidl und Louis Schaub ein, was jedoch an der Charakteristik der Partie nichts änderte. Rakow hatte die Kontrolle über das Spiel, selbst als Rapid durch Antiste den Anschlusstreffer erzielte, blieben die Gastgeber überlegen und brachten den klaren Vorsprung souverän ins Ziel.

Der polnische Vizemeister konnte den Sieg einfahren, obwohl dessen Trainer Marek Papszun erst am Mittwoch angekündigt hatte, den Verein bald verlassen zu wollen. Angesichts der ernüchternden Leistung ist auch ein baldiger Trainerwechsel bei Rapid nicht mehr auszuschließen.

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