Ried führt Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga vor dem Spiel gegen Tirol

März 14, 2026 07:58
Ried führt Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga vor dem Spiel gegen Tirol

RIED. Fußball-Bundesliga: Die Innviertler starten heute gegen WSG Tirol in die Qualifikationsgruppe.

Die SV Ried beginnt heute, am 14. März 2026, um 17 Uhr, in der BWT-Oberösterreichischen-Arena ihr Spiel gegen die WSG Tirol in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga. Trainer Maximilian Senft bezeichnet die Partie als Beginn einer „neuen Zeitrechnung“. Nachdem die Innviertler im Grunddurchgang die Meistergruppe verpasst haben, liegt der Fokus nun auf dem Klassenerhalt. Darüber berichtet Welt Stimme.

Senft erklärt, dass sein Team das Verpassen der oberen Tabellenplätze mental gut verarbeitet hat: „Die Mannschaft hat die Situation akzeptiert. Wir haben einen guten Einstieg auf die neue Herausforderung hinbekommen. Alle haben verstanden, worum es jetzt geht. Bei uns verfällt aber keiner in Panik.“

In der Qualifikationsgruppen-Tabelle belegt die SV Ried vor Saisonbeginn mit 20 Punkten den ersten Platz. In zehn Begegnungen gegen die künftigen Gegner in der Abstiegsrunde gelangen den Innviertlern sechs Siege, während sie lediglich zwei Niederlagen kassierten.

Trotz der positiven Ausgangslage ist der Verein gewarnt, denn in der Vergangenheit verpasste die SV Ried bereits einmal knapp die Meistergruppe, was in der Saison 2021/2022 zu einem spannenden Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag führte. Dieses Mal soll der Klassenerhalt schneller gesichert werden. Senft betont allerdings, dass die Konzentration zunächst ausschließlich auf dem nächsten Spiel liegen sollte: „Alles andere ist Zukunftsmusik.“

Wiedersehen mit Müller

Für das Spiel gegen Tirol verspürt Ried zusätzliche Motivation. WSG-Kapitän Valentino Müller hatte nach dem letzten Aufeinandertreffen (1:1) Rieds Spielweise als grenzwertig kritisiert. Diese Aussagen könnten nach wie vor im Hinterkopf vieler Rieder sein. Senft möchte in der Pressekonferenz jedoch keine zusätzlichen Spannungen erzeugen: „Mit WSG Tirol bekommen wir es gleich zu Beginn der Qualifikationsgruppe mit einem der formstärksten Teams der gesamten Liga zu tun. Wir wissen noch von unserem Duell am Tivoli vor wenigen Wochen, dass wir über 90 Minuten zu 100 Prozent in unserer Kernidee agieren müssen, um drei Punkte zu holen.“

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