Saisonende für ÖSV-Abfahrer Stefan Eichberger
Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Der österreichische Skirennläufer Stefan Eichberger hat sich beim ersten Abfahrtstraining auf der Saslong in Gröden am Dienstag das vordere Kreuzband sowie den Meniskus im rechten Knie gerissen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Verletzung ereignete sich nach einem Schlag während des Trainings, in welchem er am Ende der Veranstaltung nicht mehr weiterfahren konnte. Die Diagnose wurde am Abend in Innsbruck bestätigt, was das vorzeitige Saisonende für den Athleten bedeutet. Marco Odermatt stellte in diesem Training die souveräne Bestzeit auf, gefolgt von Daniel Hemetsberger und Dominik Paris. Vincent Kriechmayr hatte 2,04 Sekunden Rückstand.
Eichberger erklärte, er habe sofort gespürt, dass er alles andere als normal belasten kann. Bereits beim Weiterfahren habe die Verletzung stark geschmerzt. Auch Stefan Babinsky, der bei einem Sturz unverletzt blieb, betonte die Schwierigkeiten, die das Training den Athleten bereitete, insbesondere durch die Kamelbuckel, die bei schlechtem Wetter zusätzliche Herausforderungen darstellten.
„Alles gut“ bei Babinsky
Babinsky schilderte seinen Sturz und äußerte Erleichterung über die milden Folgen: „Ich bin froh, dass nichts Gröberes passiert ist. Ich spüre ein bisschen was, aber alles gut so weit.“ Sein Landsmann Kriechmayr warnte über Funk vor zu wenig Tempo und gab an, dass die Piste in Ordnung sei, man jedoch nicht zu vorsichtig fahren dürfe. Er selbst fiel auf Platz elf zurück, was nicht den Rückstand auf Odermatt erklären konnte.
Bei diesem Training waren Hemetsberger und Kriechmayr die einzigen österreichischen Fahrer unter den besten 20. Für den Mittwoch steht das zweite Training an, bei dem die ÖSV-Fahrer „3 aus 6“ qualifizieren müssen – die drei Schnellsten kommen weiter. Geplant ist eine verkürzte Abfahrt am Donnerstag.
Max Franz mit Comeback im Training
In positiven Nachrichten kehrte Max Franz, der sich 2022 schwere Beinverletzungen zugezogen hatte, nach drei Jahren wieder in den Wettbewerb zurück: „Ich bin schon sehr stolz heute.“ Er setzte sich hohe Ziele für das bevorstehende Training und freute sich sichtbar über seine Rückkehr. Franz hatte bereits eine sehr starke Landung bei den Kamelbuckeln, die ihn schockierte, ist aber optimistisch für die kommenden Trainings.


