SV Ried beendet „Rapid-Fluch“ mit 2:1-Auswärtssieg
WIEN. Die SV Oberbank Ried feierte in der 16. Runde einen 2:1-Auswärtserfolg beim Rekordmeister Rapid Wien. Damit gelang den Innviertlern ein historischer Sieg nach 44 sieglosen Auswärtsspielen gegen die Wiener. Darüber berichtet Welt Stimme.
Trainer Maximilian Senft musste gegenüber dem 1:0-Heimsieg gegen den Wolfsberger AC mehrere Veränderungen in der Aufstellung vornehmen. Martin Rasner ersetzte Yusuf Maart, während Peter Kiedl für den verletzten Kingstone Mutandwa ins Team rückte. Ante Bajic kehrte nach seiner Gelb-Sperre zurück, während Nicolas Bajlicz zunächst auf der Bank saß.
Die Gastgeber, die vor dem Spiel mit einer Negativserie von fünf Pflichtspielen ohne Sieg konfrontiert waren, wurden von ihren Fans lautstark empfangen. In der Anfangsphase zeigte sich Rapid verunsichert. In der ersten halben Stunde hatte Ried lediglich zwei Halbchancen durch Nikki Havenaar und Peter Kiedl. In der 29. Minute hätte Rapids Claudy Mbuyi die erste Großchance verwerten können, köpfte jedoch freistehend am Tor vorbei.
Rapid geht in Führung, Ried gleicht aus
In der 31. Minute erzielte Louis Schaub nach einem schönen Spielzug die Führung für Rapid. Ried antwortete jedoch schnell. In der 39. Minute zeigte Antonio Van Wyk einen gefährlichen Freistoß, den Rapid-Torhüter Paul Gartler abwehren konnte. Kurz darauf traf Oliver Steurer zum 1:1-Ausgleich, nachdem er eine Flanke von Peter Kiedl erfolgreich verwertete.
Elfmeter führt zur Rieder Führung
Die Hausherren starteten schwungvoll in die zweite Halbzeit, doch ein Schuss landete zum Glück für Ried im Außennetz. In der 50. Minute musste Senft Van Wyk verletzungsbedingt durch Joris Boguo ersetzen. Der junge Spieler sorgte sofort für Gefahr, doch sein Pfostenschuss wurde von Gartler mit einem Foul unterbrochen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Philipp Pomer zur 2:1-Führung für Ried. Rapid hatte in der Folge Glück, als ein Kopfball von Petter Nosa Dahl nur die Stange traf.
Trotz großer Bemühungen der Wiener, die immer wieder gefährlich vors Tor drängten, hielten die Rieder die Führung bis zum Abpfiff. In der 83. Minute hatte Kiedl die Möglichkeit zur Vorentscheidung, scheiterte jedoch an Gartler. Der Nachschuss von Jonas Mayer ging über das Tor. Ried-Torhüter Andreas Leitner verhinderte im Gegenzug einen weiteren Ausgleich.
Der Jubel über den historischen Sieg war bei den Rieder Spielern riesengroß, während die Rapid-Fans ihren Unmut über die weitere Niederlage mit Pfiffen zum Ausdruck brachten.
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