Obstbauern öffnen ihre Kellertüren in Kukmirn
Die Höfe Zinner, Puchas, Nikles, Hoanzl und Zotter öffneten am Samstag ihre Kellertüren und luden Wanderer zur Einkehr ein. Angeboten wurden eine Vielzahl an Obst, Obstprodukten, Brot, Mehlspeisen, Braten und Würsten.
KUKMIRN (ps). Das milde Wetter an einem September-Samstag bot perfekte Bedingungen für einen Besuch der Obsthöfe. Eine 5 km lange Strecke mit 171 Höhenmetern führte die Gäste durch eine einladende Landschaft.
Die leichte Wanderung vorbei an neuen Obstanlagen und alten Apfelbäumen erwies sich als lohnenswert. Die verschiedenen Einkehrmöglichkeiten luden zu einer Stärkung ein. Ein gutes Mittagessen konnte nach einem Stamperl genossen werden. Wer Produkte mit nach Hause nehmen wollte, benötigte einen Rucksack oder ein geparktes Auto in der Nähe. Die Veranstaltung zog naturverbundene Menschen an und ermöglichte rege Gespräche mit den Einheimischen.
Neu im Konzept ist das kulturelle Angebot. Josef Puchas integrierte das Jennersdorfer Bauernmuseum, das von Franz Forjan mit zahlreichen Exponaten ausgestattet wurde, in seinen „Genussmarkt“. Ein Rundgang durch einen größeren Nebenraum bot interessante Einblicke in die bäuerliche Vergangenheit mit Exponaten wie einer Radioabteilung, einer Nähmaschinenabteilung, Schuster- und Tischlerwerkzeugen sowie historischen Wurstmaschinen und Kochtöpfen.
Einordnung
Die Integration des Bauernmuseums in den Genussmarkt erweitert das Angebot für die Besucher und hebt die Bedeutung lokaler Traditionen hervor. Dies fördert nicht nur das kulturelle Bewusstsein, sondern könnte auch die Besucherzahlen in der Region steigern.

