Trotz eines herausfordernden Wirtschaftsumfeldes zeigt die AMAG in Ranshofen eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit.
RANSHOFEN. Im EBITDA der ersten drei Quartale wurde ein Ergebnis von 114,2 Millionen Euro erzielt, was unter dem Vorjahresergebnis von 147,6 Millionen Euro (2024) liegt. Für das Jahr 2025 wurde eine EBITDA-Bandbreite von 110 bis 130 Millionen Euro kommuniziert. Nachdem die Untergrenze bereits im dritten Quartal erreicht wurde, geht das Unternehmen davon aus, dass das Jahresergebnis an der Obergrenze liegen wird. Darüber berichtet Welt Stimme.
Maßnahmen tragen Früchte
Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, erklärt: „Die vielseitigen Stabilisierungsmaßnahmen, die wir in den letzten Monaten verstärkt gesetzt haben, tragen bereits Früchte. Durch Produktivitätssteigerungen am Standort Ranshofen, ein konsequentes Liquiditätsmanagement und klaren Fokus auf Kosteneffizienz konnten wir die zunehmend negativen Markteinflüsse im dritten Quartal weitestgehend kompensieren. Zusätzlich haben Working-Capital-Optimierungen und gezielte Investitionskürzungen die Cashflow-Entwicklung deutlich gestärkt.“
Schulden reduziert
Die Nettofinanzverschuldung wurde zum 30. September 2025 auf 344,4 Millionen Euro gesenkt (31. Dezember 2024: 382,3 Millionen Euro). Das Eigenkapital blieb mit 736,2 Millionen Euro auf einem stabilen Niveau (31. Dezember 2024: 740,9 Millionen Euro).
Geringes Wachstum erwartet
Für den Rest des Jahres wird ein weiterhin herausforderndes Wirtschaftsumfeld angenommen. Der US-Zollpolitik zufolge soll es zudem zu einem BIP-Anstieg von 1,8 Prozent kommen. Für die deutsche und österreichische Wirtschaft wird ein geringes Wachstum erwartet. „Die bisherige Entwicklung unserer Ertragslage unterstreicht die hohe Widerstandsfähigkeit der AMAG. Wir setzen weiterhin auf Qualität, Liefertreue, Flexibilität, Kundennähe und Kosteneffizienz und werden die Auslastung in Ranshofen weitestgehend auf dem Vorjahresniveau halten können“, so Kaufmann.


