Andreas Eisenbock gibt nach fast neun Jahren sein Amt als WKO-Obmann in Penzing ab

März 10, 2026 02:08
Andreas Eisenbock gibt nach fast neun Jahren sein Amt als WKO-Obmann in Penzing ab

Andreas Eisenbock tritt nach fast neun Jahren als Obmann der Wirtschaftskammer Penzing zurück.

WIEN/PENZING. Andreas Eisenbock, der seit 2017 als zentrale Ansprechperson für Unternehmerinnen und Unternehmer in Penzing fungierte, hat angekündigt, seine Funktion als Obmann von WKOimBezirk zum Ende Februar 2026 niederzulegen. Eisenbock plant, sich verstärkt seiner neuen Rolle als Bezirksparteiobmann der ÖVP in Penzing zu widmen. Darüber berichtet Welt Stimme.

In einem Interview äußerte Eisenbock seine Beweggründe: „Ich habe mich dazu entschlossen, nach fast neun Jahren intensiver Tätigkeit mein Amt als Wirtschaftskammerobmann zurückzulegen und an eine andere starke Persönlichkeit zu übergeben.“ Er betont, es sei Zeit für Veränderungen und dass er sich nun auf seine Aufgaben als Bezirksparteiobmann konzentrieren möchte.

Eisenbock erklärte weiter, dass Bürgerbeteiligung für ihn ein zentrales politisches Prinzip sei. Er wolle sicherstellen, dass alle Stimmen im Bezirk gehört werden, darunter die von jungen Menschen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie den Kaufleuten, um ein vielfältiges Nahversorgungsangebot zu gewährleisten.

Rückblick auf neun Jahre Wirtschaftsvertretung

Auf die Frage, worauf er stolz ist, nannte Eisenbock das Konzept des klimafitten Marktes, das am neuen Vorplatz Breitensee hätte realisiert werden können. „Es ist schade, dass daraus nur ein verbauter Park geworden ist“, bedauert er. Eisenbock glaubt, dass jeder Wiener Bezirk ein eigenes Zentrum benötigt, um die Anziehungskraft der Innenstadt zu verringern und ein Angebot von Nahversorgung, Kunst und Kultur zu bieten.

„Stellen Sie sich vor, wir hätten im Winter einen eigenen Christkindlmarkt und im Frühjahr einen Ostermarkt. Auch der Matznermarkt hätte hier in einem Tagesmarkt aufgehen können“, sagt er und fügt hinzu, dass er trotz der Herausforderungen nicht aufgeben werde.

„Ich bin sehr dankbar für die vielen Menschen, die ich kennenlernen durfte“, erklärt er, während er sich von seinem Amt verabschiedet. Besondere Erwähnung findet die gute Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck sowie der engagierten Gemeinschaft der Penzinger Kaufleute.

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