Wichtige Lohnerhöhung für Beschäftigte der Gewerkschaft BAU-HOLZ in Österreich
Rund 16.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Vorarlberg und 250.000 in ganz Österreich erhalten eine Lohnerhöhung von durchschnittlich 3,5 Prozent.
Die Anpassungen zeigen sich signifikant im Jahresgehalt. Facharbeiter:innen in der Bauindustrie profitieren künftig von etwa 1.690 Euro mehr pro Jahr, Fliesenleger:innen erhalten rund 1.550 Euro zusätzlich. „Für viele Beschäftigte und deren Familien bedeutet das eine spürbare Entlastung im Alltag“, sagte Ammann.
„Gerade angesichts der hohen Lebenshaltungskosten ist jeder zusätzliche Euro wichtig. Die Beschäftigten leisten tagtäglich harte Arbeit und haben sich diese Lohnerhöhungen verdient.“
Die vergangenen Jahre waren von Krisen geprägt, dennoch sind die Einkommen seit 2019 insgesamt um 31,4 Prozent gestiegen. „Damit konnten die Löhne die Preissteigerungen nicht nur ausgleichen, sondern sogar übertreffen. Die Kaufkraft der Beschäftigten konnte dadurch gesichert und verbessert werden. Das zeigt, wie wichtig starke Kollektivverträge und eine starke Gewerkschaft sind“, so Ammann.
Die höchsten Lohnerhöhungen von jeweils 3,6 Prozent wurden in der Bauindustrie, im Baugewerbe und im Karosseriebau erzielt. Im Holzbau sowie in den Baunebengewerben, beispielsweise bei Tischlern, Fliesenlegern und Malern, werden die Löhne um 3,5 Prozent angehoben.
Einordnung
Die aktuelle Lohnerhöhung stellt eine bedeutende Verbesserung der finanziellen Situation für die Beschäftigten dar. In Anbetracht der steigenden Lebenshaltungskosten ist dies ein relevanter Schritt zur Sicherung der Kaufkraft. Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung starker Kollektivverträge.


