Bezirksbudget von Mariahilf bleibt 2026 unverändert – finanzielle Herausforderungen für den 6. Bezirk

September 20, 2025 12:22
Bezirksbudget von Mariahilf bleibt 2026 unverändert – finanzielle Herausforderungen für den 6. Bezirk

Mariahilf sieht sich finanziellen Herausforderungen gegenüber, da das Bezirksbudget für 2025 eingefroren wird. Damit stehen dem 6. Bezirk im kommenden Jahr trotz der steigenden Lebenshaltungskosten lediglich rund 5,9 Millionen Euro an Bezirksmitteln zur Verfügung. Darüber berichtet Welt Stimme.

WIEN/MARIAHILF. Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) gab bekannt, dass die Mittel für die Bezirke im kommenden Jahr nicht erhöht werden. Dies bedeutet konkret, dass 2026 denselben Betrag wie im Jahr 2025 zur Verfügung stehen wird. Diese Regelung soll auch für 2027 gelten. Daher muss Mariahilf auch im nächsten Jahr mit den bisherigen 5,9 Millionen Euro auskommen.

Durch das Einfrieren der Budgets beabsichtigt die Stadt, insgesamt etwa 17 Millionen Euro einzusparen. Aus dem Büro der Finanzstadträtin wird jedoch versichert, dass laufende und bereits festgelegte Projekte von dieser Maßnahme nicht betroffen seien. Beschlossene Maßnahmen aus den Jahren 2024 und 2025 sollen also wie geplant umgesetzt werden. Gleichzeitig wird im Rathaus betont, dass die Sparpolitik sozial ausgewogen gestaltet werden soll.

Herausforderungen für Mariahilf

Die Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Julia Lessacher (SPÖ) macht deutlich: „Die Stadt Wien verfolgt einen gemeinsamen Konsolidierungspfad, der auch die Bezirksbudgets betrifft. Wir ziehen hier alle gemeinsam an einem Strang. Dennoch stellt es den Bezirk vor finanzielle Herausforderungen.“

Welche zukünftigen Projekte in Mariahilf durch diese Einsparungen konkret betroffen sein könnten, ist derzeit noch unsicher. „Derzeit überprüfen wir alle noch nicht finanziell zugesagten Vorhaben auf ihre Machbarkeit und suchen gezielt nach Einsparungspotenzialen“, erklärt Lessacher.

Wichtig sei, dass die Menschen im Bezirk so wenig wie möglich von den Sparmaßnahmen betroffen sind. „Natürlich wollen wir die Aufgaben des Bezirks auch künftig so gut wie möglich erfüllen“, betont die Bezirksvizin im Kontext der anhaltenden Teuerung.

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