Sounding Board diskutiert Übergang zu MINT-Studien in Leoben
LEOBEN. Am Dienstag fand das Treffen des Sounding Boards zum Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ an der Montanuniversität Leoben statt, um Herausforderungen beim Übergang von der Schule zur Hochschule im MINT-Bereich zu erörtern.
Im Fokus der Sitzung standen die Schnittstellen zwischen der Sekundarstufe II und der Tertiärbildung. Anwesend waren Fachleute aus den Ministerien für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie Bildung, Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Hochschulen und Interessensvertretungen.
Initiative für MINT-Karrieren
Der Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ wird gemeinsam vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung und dem Bundesministerium für Bildung umgesetzt. Er hat das Ziel, insbesondere junge Frauen für MINT-Karrieren zu gewinnen und somit die Innovationskraft in Österreich zu stärken.
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner betonte: „Wir müssen Barrieren abbauen und jungen Frauen zeigen, dass ihnen in der IT und Technik alle Türen offenstehen“. Dies sei entscheidend, um den Verbleib von mehr Frauen in der MINT-Ausbildung zu sichern.
Wichtigkeit des Übergangs
Bildungsminister Christoph Wiederkehr wies darauf hin, dass der Übergang von der Schule zum Studium eine der wichtigsten Phasen im Lebenslauf sei. Er erklärte, dass hier der weitere Verlauf von Karrieren entscheidend beeinflusst wird, weshalb Schwerpunkte im MINT-Bereich gesetzt werden müssen.
Das Sounding Board agiert als strategisches Gremium und bündelt Wissen entlang der Bildungskette. Es wird sicherstellen, dass Policy-Maßnahmen dort ankommen, wo sie benötigt werden, um den MINT-Nachwuchs zu fördern.
Montanuniversität als zentraler Partner
Die Montanuniversität Leoben arbeitet eng mit Schulen und Unternehmen zusammen, um Schülerinnen und Schüler über MINT-Fächer zu informieren und zu motivieren. Im Rahmen des Treffens wurden verschiedene Initiativen präsentiert, die den Studienstart erleichtern sollen.
Vizerektorin Christina Holweg erklärte, dass die Universität gezielte Maßnahmen zur Unterstützung bei der Übergangsphase ansetze, unter anderem Informationsangebote und Brückenkurse.
Einordnung
Die Initiativen des Aktionsplans zielen darauf ab, den Übergang für Schülerinnen und Schüler zu gestalten und damit die Anzahl der MINT-Studierenden in Österreich zu steigern. Dies wird langfristig die Innovationsfähigkeit des Landes positiv beeinflussen.


