Nach fast 30 Jahren Betriebszeit wurde die alte Heizanlage der Nahwärmegemeinschaft in Burgauberg durch eine moderne und effiziente Anlage ersetzt, die die Haushalte mit Heizwärme und Warmwasser versorgt.
BURGAUBERG. Der Biomasseheizkessel der Nahwärmegemeinschaft, der beinahe drei Jahrzehnte lang im Einsatz war, wurde im Sommer 2025 demontiert. Die neue Heizanlage nutzt fortschrittliche Technologie zur Umwandlung von Holzhackschnitzeln in Wärme. Darüber berichtet Welt Stimme.
Ein Kessel, zwei Speicher
Genossenschaftsobmann Paul Trummer erklärte bei der Eröffnung, dass die neue Anlage aus einem 250-Kilowatt-Kessel und zwei 3.000-Liter-Warmwasserspeichern der Firma Fröling besteht. Die neue Technik erzielt einen höheren Wirkungsgrad und verfügt über eine verbesserte Verbrennungstechnologie. Die Umstellung wird eine Einsparung von insgesamt 104,6 Tonnen CO2 pro Jahr ermöglichen.
Über 100.000 Euro
Sechs Haushalte in unmittelbarer Nähe profitieren von der neuen Wärmeversorgung, wodurch Burgauberg zur kleinsten Anlage im burgenländischen Biomasse-Heizwerkeverband wird. Die Genossenschafter investierten über 100.000 Euro in die neue Anlage, wobei 30 Prozent durch eine Bundesförderung abgedeckt werden.
Erneuerbar statt fossil
Die Genossenschaft Burgauberg demonstriert, wie man sich von fossilem Öl und Gas unabhängiger machen kann, lobte die Landeshauptmannstellvertreterin Anja Haider-Wallner. Auch Gemeindevorstand Andreas Magdics betonte das Engagement der Gemeinde für erneuerbare Energien, mit derzeit 150 Kilowatt installierter Photovoltaik und 60 Kilowatt Speicherkapazität.
30 Jahre Ehrenamtlichkeit
Besonderer Dank galt Hermann Trummer, der die Genossenschaft seit ihrer Gründung im Jahr 1995 bis zum Frühjahr 2025 als Obmann leitete, sowie Walter Hackl, der 30 Jahre lang als Heizwart für die Anlage verantwortlich war.


