Christian Fuchs demonstriert, dass eine Lehre der Schlüssel zu einer erfolgreichen Karriere sein kann.
ST. GEORGEN. „Schon als kleiner Junge wollte ich einmal in einem Autohaus arbeiten und später selbst eines führen“, betont Christian Fuchs. Der 33-Jährige ist heute Geschäftsführer und Verkaufsleiter des Autohauses Attergau – die Leidenschaft für Autos zieht sich durch seine Familie: „Fast die gesamte Familie ist in der Automobilbranche tätig.“ Darüber berichtet Welt Stimme.
„Die Lehre gewinnt wieder an Stellenwert“
Fuchs begann seine Karriere mit einer Lehre als Automobilkaufmann. „Ich habe von der Pike auf alles gelernt, quasi bei null angefangen“, erinnert er sich. Nach vielen Jahren im Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sowie Nutzfahrzeugen übernahm er am 1. Juni 2024 gemeinsam mit Alexander Gundendorfer das frühere Autohaus Lisko. „Studieren muss nicht der einzige Weg sein, um etwas zu erreichen. In der Praxis lernt man am meisten.“ Der 33-Jährige bildet selbst Lehrlinge aus und legt dabei nicht nur Wert auf Noten: „Ich selbst war auch nicht der beste Schüler. Potenzielle Lehrlinge dürfen bei uns zweimal schnuppern, und dann entscheide ich, ob sie zu uns passen.“ Im vergangenen Jahr erhielt das Autohaus elf Bewerbungen, vier junge Menschen wurden eingestellt. „Das zeigt, dass die Lehre wieder an Stellenwert gewinnt“, freut sich Fuchs. Sein Betrieb bildet Jugendliche als Mechaniker, Spengler, im Ersatzteillager, im Büro oder im Verkauf aus.
„In jedem Betrieb gibt es Aufstiegschancen – diese sollten genutzt werden. Jeder Tag bringt Herausforderungen, aber man lernt daraus.“ – Christian Fuchs
Für die Lehre sieht Fuchs großes Potenzial: „Aufgrund des Fachkräftemangels zählt jeder, der eine Lehre macht, und diese Personen werden auch in Zukunft sehr gefragt sein.“


