EVG für Staatspreis Innovation 2026 nominiert
ST. FLORIAN AM INN. Das oberösterreichische Unternehmen EVG ist als einziges aus der Region für den Staatspreis Innovation 2026 nominiert worden, die höchste Auszeichnung für innovative Unternehmen in Österreich. Die Jury beeindruckte insbesondere die neue IR LayerRelease Technologie von EVG.
Neue Herstellungsprozesse für Mikrochips
Die IR LayerRelease Technologie ermöglicht neuartige Herstellungsprozesse für dreidimensional aufgebaute Mikrochips sowie für zukünftige Halbleitergenerationen. Damit können Fortschritte in der Miniaturisierung, Rechenleistung und den Fertigungskosten erzielt werden, wie in einer Presseaussendung betont wird. Zudem reduziert die Technologie den Stromverbrauch und schont Ressourcen, was positive Auswirkungen auf die Umwelt hat. Sie findet unter anderem Anwendung bei der Entwicklung neuester Speicherchip-Generationen für KI-Anwendungen und Hochleistungscomputer.
Frühere Auszeichnungen
Der Staatspreis Innovation wird jährlich vom Bundeswirtschaftsministerium verliehen und gilt als die bedeutendste Auszeichnung für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Die diesjährigen Nominierten wurden aus 22 Projekten ausgewählt, die über die Landesinnovationswettbewerbe eingereicht wurden. Die Preisverleihung findet am 4. November in Wien statt. EVG erhielt den Staatspreis bereits in den Jahren 2004 und 2017.
Einordnung
Die Nominierung von EVG verdeutlicht die Relevanz innovativer Technologien im Bereich der Mikroelektronik. Ihre IR LayerRelease Technologie könnte bedeutende Fortschritte für zukünftige Halbleitergenerationen bringen und hat das Potenzial, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chipindustrie zu stärken.


