Fronius in Sattledt setzt auf eine moderne und praxisorientierte Ausbildung, die zunehmend durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) geprägt ist.
SATTLEDT, PETTENBACH. „Direkt im Tun lernen statt Theorie pauken“, so beschreibt das Technologieunternehmen Fronius seinen Ansatz. Damit möchte die Firma demonstrieren, dass die Lehre eine attraktive Alternative zur traditionellen Schulbildung sein kann und junge Menschen für diesen Ausbildungsweg begeistern möchte. „Die Lehre ist nach wie vor ein Erfolgsmodell, denn viele Jugendliche bevorzugen die Praxis“, ist die Fronius-Ausbilderin Bettina Huemer überzeugt. Ziel ist es, der Jugend Mut zu machen, neue Wege zu gehen:
„Wenn die Liebe zur Theorie nicht gegeben ist, kann die Lehre der bessere Weg sein. Es ist schon so mancher Schulabbrecher bei uns im Unternehmen aufgeblüht.“
Die Lehrlinge bei Fronius sind während ihrer Ausbildung aktiv am Geschehen beteiligt. Sie verbinden theoretische Inhalte mit praktischer Anwendung und erweitern ihr Wissen durch Mitarbeit im Unternehmen. Fronius zielt darauf ab, Basiswissen mit digitalem Lernen zu verknüpfen:
„Auch dem Thema ‚Künstliche Intelligenz‘ wird der Raum gegeben, den es aktuell braucht.“
Ein anschauliches Beispiel ist die Zerspanungstechnik: Früher beschränkt auf mechanische Fähigkeiten, erfordert sie heute Hightech-Kenntnisse, einschließlich digitaler Fähigkeiten und Erfahrungen mit computergesteuerten Maschinen. Auch im Elektronikbereich liegt der Fokus nicht nur auf der Messung von Strom und Spannungen, sondern auch auf der Programmierung direkt am Prozessor. Huemer betont:
„Besonders talentierte Elektroniklehrlinge entdecken bei uns bereits während der Lehrzeit die vielfältigen Möglichkeiten in der Forschung und Entwicklung.“
Darüber berichtet Welt Stimme.


