Präsident der Arbeiterkammer Burgenland im Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf aktiv
BAD TATZMANNSDORF. Gerhard Michalitsch, Präsident der Arbeiterkammer (AK) Burgenland, verbrachte den vierten Tag seiner Jobwoche im Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf, wo er tatkräftig im Therapiebereich mitarbeitete.
„Der heutige Tag hat erneut die Unsinnigkeit der Forderung der Industriellenvereinigung nach einem Pensionsantritt erst mit 68 Jahren verdeutlicht. In Bad Tatzmannsdorf wird deutlich, dass viele Menschen bereits vor Erreichen des Pensionsalters körperliche Einschränkungen infolge harter Arbeit erfahren. Die Mitarbeiter:innen im Gesundheitsresort leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Menschen gesund bleiben oder wieder gesund werden, um bis zur Pension durchzuhalten“, betonte Michalitsch.
Am vierten Tag der AK-Jobwoche war Michalitsch nicht als Patient, sondern als Praktikant im Einsatz. Das Reduce Gesundheitsresort vereint vier Kurhotels und zwei ****S Thermenhotels und gehört zur Landesholding Burgenland. Das Reduce Hotel Vital ****S wurde kürzlich mit dem DACH SPA Award 2026 in der Kategorie „Medical Wellness“ ausgezeichnet.
Der Arbeitstag begann um 8 Uhr. Während des Vormittags unterstützte der AK-Präsident bei den Kohlesäurebädern, am Nachmittag engagierte er sich in der Moorabteilung. Dort half er nicht nur bei den Therapien, sondern sorgte auch für die Sauberkeit und Vorbereitung der Anwendungsräume. Er interagierte dabei mit den Gästen des Resorts, die ihre Kur oder das Gesundheitsvorsorge-Programm (GVA) in Bad Tatzmannsdorf in Anspruch nehmen.
„Die Beschäftigten in Österreich haben sich gesunde Lebensjahre in der Arbeit ebenso wie in der Pension verdient, und dafür setzen sich die Kolleginnen und Kollegen im Reduce Gesundheitsresort täglich ein. Dies ist ein großer Gewinn für die Menschen sowie für die heimische Wirtschaft“, so Michalitsch abschließend.
Einordnung
Die Aussagen von Michalitsch thematisieren die Notwendigkeit, das Pensionsalter in Relation zur körperlichen Belastung im Berufsleben zu betrachten. Diese Sichtweise könnte die Diskussion über das Pensionsalter in Österreich nachhaltig beeinflussen und die Notwendigkeit verstärken, gesundheitliche Aspekte im Arbeitsleben stärker zu berücksichtigen.


