Wiener Haushalte geben in diesem Jahr etwa 16 Millionen Euro für Halloween-Produkte aus, was pro Person rund 50 Euro entspricht – ein Anstieg von 10 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das gruselige Fest hat heute eine andere Bedeutung als noch vor zehn Jahren.
WIEN. Die Vorbereitungen für Halloween sind im vollen Gange. Laut einer Umfrage der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien (WKW) planen 70 Prozent der Haushalte mit Kindern unter 16 Jahren, dass diese verkleidet um die Häuser ziehen werden. Die Mehrheit der Befragten gibt an, an Haustüren nach „Süßes oder Saures“ zu fragen.
In den letzten zehn Jahren hat Halloween eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht. „Vor einem Jahrzehnt hatte das Fest noch eine ganz andere gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung. Heute ist Halloween etabliert, deutlich populärer, vielfältiger und auch wirtschaftlich relevanter denn je”, erklärt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der WKW.
Besondere Bedeutung für Wirtschaft
Die finanziellen Ausgaben der Wiener Bevölkerung für Halloween-Produkte zeigen einen klaren Trend. In diesem Jahr werden die Ausgaben laut WKW bei etwa 16 Millionen Euro liegen. Das entspricht einem Anstieg auf etwa 50 Euro pro Person im Vergleich zum Vorjahr.
Beliebte Kaufartikel sind vor allem Süßigkeiten, wobei 85 Prozent der Wiener dafür Geld ausgeben. Zudem entscheiden sich 34 Prozent für Dekoartikel wie Geisterfiguren, Skelette oder Spinnennetze sowie für Kostüme und Zierkürbisse zum Basteln. Etwa 28 Prozent investieren in Schminke und verwandte Produkte. Rund 80 Prozent der Käufe erfolgen im stationären Handel, und 40 Prozent nutzen auch Online-Angebote.
Darüber berichtet Welt Stimme.


