Sanierungsverfahren für Hellweg Die Profi-Baumärkte in Österreich
Die österreichische Hellweg Die Profi-Baumärkte GmbH hat am Montag beim Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Dies folgt auf die Insolvenz der deutschen Unternehmensmutter Mitte Juni.
Die Maßnahme zielt darauf ab, die Fortführung sowie die zukunftsfähige Aufstellung des Unternehmens zu gewährleisten. Hellweg betreibt in Österreich sechs Bau- und Gartenmärkte mit rund 165 Mitarbeitern. Alle Märkte in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark bleiben laut Unternehmensangaben geöffnet und bieten ihr volles Sortiment an.
Als Gründe für das Sanierungsverfahren nennt die Hellweg-Gruppe eine zurückhaltende Konsumnachfrage, Probleme in den Lieferketten sowie steigende Miet- und Betriebskosten. Die Märkte sollen „aus eigener Kraft geordnet und zukunftsfähig neu aufgestellt werden.“ Dabei erhält die Geschäftsführung Unterstützung durch erfahrene Sanierungsexperten.
Hellweg Österreich wird seine Mitarbeiter am Montag über die aktuelle Lage informieren und verspricht, Belegschaft, Partner sowie Öffentlichkeit „frühzeitig und transparent“ auf dem Laufenden zu halten.
Einordnung
Mit dem Sanierungsverfahren will Hellweg Die Profi-Baumärkte seine Geschäftstätigkeit stabilisieren und die wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigen. Die Maßnahmen sind relevant, um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern und den Fortbestand der Märkte in Österreich zu garantieren.


