Neue Industriestrategie stärkt Wettbewerbsfähigkeit in Oberösterreich
Die neue Industriestrategie des Bundes wird von WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer als „positiv“ und als ein „klares Bekenntnis zum Industriestandort OÖ“ bewertet. „Den Nöten und Anliegen unserer Betriebe, insbesondere im internationalen Wettbewerb, wird damit umfassend Rechnung getragen“, erklärt sie. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) fügt hinzu: „Der Einstieg ist gemacht, jetzt zählt Tempo“. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die geplante Subventionierung des Industriestrompreises soll der energieintensiven Industrie, insbesondere im Grundstoffbereich, einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen, so die WKOÖ in einer aktuellen Presseaussendung. Zudem werden eine Novelle des UVP-Gesetzes und das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz dazu beitragen, dass Projekte zur Energiewende schneller umgesetzt werden können. Die WKOÖ hebt auch die Aufhebung des CCS-Verbots, die Definition von neun Schlüsseltechnologien und die Ausweitung der Rot-Weiß-Rot-Card positiv hervor. „Der Weg stimmt, jetzt ist Tempo nötig“, betont Hummer.
Stelzer: „Für Betriebe kämpfen“
Auch Landeshauptmann Stelzer äußert sich zustimmend: „Für viele Betriebe und ihre Mitarbeiter steht viel auf dem Spiel. Oberösterreich und Niederösterreich haben erst vor wenigen Tagen ein Industriemanifest vorgelegt und gezeigt, was der Standort jetzt braucht: leistbare Energie, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und deutlich weniger Bürokratie. Ich erwarte mir vom Bund, dass diese Linie konsequent umgesetzt wird.“ Er verweist auch darauf, dass Oberösterreich als wichtigstes Industriebundesland täglich den internationalen Wettbewerbsdruck spürt. Deshalb sei es notwendig, dass die Politik entschieden für die Betriebe und ihre Mitarbeiter kämpft, schließt Stelzer seine Ausführungen.


