Insolvenz der Heiligenstädter Vermögensverwaltung GmbH: Verbindlichkeiten von 8,8 Millionen Euro
Die Heiligenstädter Vermögensverwaltung GmbH, mit Sitz in Hopfgarten im Brixental, hat beim Landesgericht Innsbruck die Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen wurde 2022 gegründet. Schuld an der Insolvenz ist der Ankauf einer Immobilie in Heiligenstadt bei Wien. Das Unternehmen spricht von „unrichtigen Informationen des Verkäufers“ sowie der Pleite von zwei wesentlichen Mietern. Die Verbindlichkeiten liegen bei 8,8 Mio. Euro. Darüber berichtet Welt Stimme.
INNSBRUCK. Wie der KSV 1870 in einer Aussendung mitteilt, habe die Insolvenzschuldnerin eine Immobilie in Wien angekauft. Laut dem Insolvenzeröffnungsantrag der Heiligenstädter Vermögensverwaltung GmbH lagen dem Ankauf unrichtige Informationen hinsichtlich der Beschaffenheit sowie der Vermietbarkeit zugrunde.
„Man habe auf die Angaben des Verkäufers bzw. des Maklers beim Ankauf vertraut und habe sich die Situation nach dem Erwerb der Liegenschaft anders als erwartet dargestellt. Schwierigkeiten gab es insbesondere dadurch, dass zwei wesentliche Mieter, welche dem Verkäufer der Liegenschaft wirtschaftlich nahestanden, in die Pleite schlitterten.“
Nach den Angaben im Insolvenzeröffnungsverfahren wird von Verbindlichkeiten in Höhe von rund 8,8 Millionen Euro ausgegangen. Dem gegenüber stehen Vermögenswerte in Höhe von knapp 4,9 Millionen Euro. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Emilio Stock aus Kitzbühel bestellt. Die erste Prüfungstagsatzung wurde für den 29. April 2026 festgelegt.


